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GA 133 – Inhaltsbefund: Zeitpunkt der Ich-Geburt und früheste Kindheit

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Rudolf Steiner, GA 133: „Der irdische und der kosmische Mensch“. Ein Zyklus von neun Vorträgen, gehalten in Berlin am 23. Oktober 1911 und zwischen dem 19. März und 20. Juni 1912. Dornach 1989 (4. Auflage, Gesamtausgabe).

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Passage 1
Vierter Vortrag: „Die menschlichen Seelenkräfte und ihre Inspiratoren. Kalewala – das Epos der Finnen“, 23. April 1912
(S. ca. 81)

„Nun tritt für den einzelnen Menschen das Ich eigentlich ganz unregelmäßig auf, und zwar grandios unregelmäßig. Ich kann heute – in der Zukunft werde ich diese Tatsachen weiter ausführen – nur andeuten, worum es sich dabei handelt. Denken Sie, wie in der regulären Menschenorganisation bis zum siebenten Jahre der physische Leib, bis zum vierzehnten Jahre der Ätherleib sich entwickelt und so weiter. Dann würde innerhalb der Verstandes- oder Gemütsseele – wie Sie nachlesen können in der «Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» – eigentlich erst das Ich regulär eintreten, denn erst dann haben wir in der äußerlichen Organisation das richtige Instrument für das Ich. Nun tritt aber das Ich schon in der allerersten Zeit ein für den Menschen, ganz unabhängig von der äußeren Organisation, in dem Zeitpunkte, bis zu dem man sich später zurückerinnert. Woher kommt das, daß der Mensch, wenn er als äußere Organisation betrachtet wird, sein Ich gebiert zwischen dem achtundzwanzigsten und fünfunddreißigsten Jahre, aber es in Wirklichkeit in frühester Kindheit gebiert?“