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Kategorie: 1. Lebensjahr

  • GA 152 – Inhaltsbefund: Aufrechter Gang und Sprechenlernen des Kindes vor dem Erwachen des Ich-BewuĂźtseins

    Rudolf Steiner, GA 152: „Vorstufen zum Mysterium von Golgatha“. Zehn Vorträge, gehalten 1913 bis 1914 in verschiedenen Städten; Rudolf Steiner Verlag, Dornach 1990 (3. Auflage).

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    Passage 1
    Der Christus-Impuls im Zeitenwesen und sein Walten im Menschen, Pforzheim, 7. März 1914
    (S. ca. 105)

    „Zu dem Kinde, das eben geboren worden ist, können wir noch nicht sprechen von dem Christus Jesus. Es gibt keinen Weg, wie wir dem Kinde verständlich machen können, was der Christus Jesus ist. Und wenn wir die Augen des Kindes verweilen lassen würden auf irgendeinem Bildnis, sei es ein Bildnis wie die Sixtinische Madonna mit dem Jesusknaben oder sei es der Kruzifixus, wir würden bemerken, wenn wir hineinsehen könnten in die Seele des Kindes, daß wir in den allerersten Zeiten des kindlichen Lebens noch nicht an sie herankommen können mit unseren äußeren Erziehungsmitteln des physischen Planes, Wir können zwar schon von der Zeit an, wo das Kind gewissermaßen zu lallen beginnt, es gewöhnen, den Christus-Namen auszusprechen, wir können ihm Vorstellungen beibringen, die auf den Christus hinweisen. Aber das tiefere Herzensverständnis werden wir in den ersten Zeiten des menschlichen Kindeslebens sich noch nicht bereiten fühlen. Und eines ist für jeden klar, der mit den Mitteln der Geisteswissenschaft hineinzuleuchten vermag in das kindliche Gemüt: die schwächste Art, wie wir durch äußere Erziehungsmittel das Christus-Empfinden zu einem Aufdämmern bringen können, die schwächste Art tritt wirklich auch erst ein von dem Zeitpunkte an, wo das Kind an den Punkt seines Lebens herantritt, bis zu welchem es sich später zurückerinnert: an dem sein Ich-Bewußtsein erwacht. Es wird gewiß auch in den ersten Jahren, nachdem das Ich-Bewußtsein erwacht ist, kein großes Verständnis da sein. Aber alles, was wir da übermitteln an Christus -Vorstellungen, ohne daß wir es in die Dogmatik hineinführen, was wir so vermitteln, daß in den Worten und Vorstellungen etwas von dem Leben des Christus-Impulses ist, das kommt dem Menschen, der aus diesem Kinde wird, in dem ganzen späteren Leben zugute. Nach dem Erwachen des Ich-Bewußtseins können wir schon einzelnes tun, wenn auch nur ein dämmerndes Bewußtsein vorhanden ist. Nach dem Erwachen des Ich-Bewußtseins sieht zum Beispiel das Kind, wenn wir auch noch nicht beginnen können mit physischen Mitteln auf es einzuwirken, zu der Sixtinischen Madonna und zu dem Kreuze mit dem Christus daran ganz anders auf als vorher. Denn so, wie das Mysterium von Golgatha hereingetreterr ist in die irdische Menschheitsentwickelung, so ist es dazu bestimmt, in den Fortschritt des Geisteslebens auf dem physischen Plane zu wirken. Und eigentlich betritt der Mensch bewußt den physischen Plan erst, wenn sein Ich erwacht. Was ist nun vorher?“

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    Passage 2
    Der Christus-Impuls im Zeitenwesen und sein Walten im Menschen, Pforzheim, 7. März 1914
    (S. ca. 106)

    „Drei Dinge gehen dem Ich-Erwachen beim Kinde voran, drei Dinge, auf die ich auch schon hingewiesen habe in früheren Vorträgen, drei Dinge, die von ungeheurer Wichtigkeit sind. Das Kind lernt gehen, das heißt, es lernt sich erheben aus der Lage, in der es noch unfähig ist, seine Leibesrichtung von der Erde ab in die Himmelshöhen des Kosmos hinauf zu richten. Es lernt aus der einen Lage in jene andere sich bringen, durch die sich der Mensch in erster Linie vom Tier unterscheidet. Es lernt durch eigene innere Kraft sich die aufrechte Stellung zu geben, den Blick abzuwenden vom Irdischen, zu dem ihn das Tier durch seine ganze Bestimmung und Gestalt dennoch gerichtet haben muß, denn die Ausnahmen sind nur scheinbar. Die aufrechte Stellung ist es, die das Kind lernt, bevor das Ich-Bewußtsein erwacht. Wir wiederholen wirklich in unserem jetzigen nachatlantischen Leben die Dinge, die wir als Mensch überhaupt uns erst angeeignet haben im Laufe der Zeit. Was wir uns während der alten lemurischen Zeit erst nach und nach angeeignet haben, das Aufrechtgehen-Lernen, das Aufrechtstehen-Lernen, das wiederholen wir, bevor unser Ich bewußt erwacht, jetzt im kindlichen Alter. Das ist hineingedrängt in die Zeit, wo es noch nicht von unserem Bewußtsein abhängt, wo es noch als unbewußte Aufrichtekraft wirkt. Jene Tiere, welche einen annähernd vertikalen, annähernd nach oben gerichteten Gang haben, haben den ganzen Organismus so eingerichtet, daß sie von Natur in diese doch im Grunde nicht ganz aufrechte Lage kommen. Wie so mancher Vergleich, würde aber auch dieser irren. Der Mensch ist dazu berufen, in der ersten Zeit seines Lebens, bevor sein Ich-Bewußtsein erwacht, aus der Veranlagung dieses Ich heraus sich in die aufrechte, die vertikale Stellung zu bringen, sich herauszuheben aus der Lage, in der er noch in der alten Mondenzeit war. Da war die Richtungslinie seines Rückgrates parallel der Oberfläche des Mondes gerichtet, war in der Hauptlinie horizontal. In der alten lemurischen Zeit lernte der Mensch die Mondrichtung in die Erdrichtung verwandeln. Das kam davon, weil während der Erdenentwickelung erst die Geister der Form dem Menschen aus eigener Substanz heraus sein Ich einflößten. Und die erste Manifestation dieser Ich-Einflößung ist jene innere Kraft, durch welche der Mensch sich aufrichtet. So ist der Mensch durch seine Lage der Erde entrissen. Die Erde selber hat in sich geistige Kräfte, welche durchströmen können das Rückgrat, wenn es im natürlichen Wachstum, wie beim Tierleib, horizontal bleibt. Aber die Erde hat keine Kräfte, um von sich aus unmittelbar zu dienen dem Menschenwesen, das durch sein Ich, dessen Bewußtsein später erwacht, vertikal gerichtet sein kann. Damit der Mensch sich harmonisch entwickeln kann bei aufrechtem, vertikalem Gang, müssen Kräfte aus dem Kosmos, aus dem Außerirdischen hereinströmen. Luzifer und Ahriman hätten alle menschliche Entwickelung in Unordnung bringen können dadurch, daß der Mensch durch seine aufrechte Stellung von den geistigen Kräften des Irdischen herausgerissen ist, wenn nicht in der alten lemurischen Zeit das erste Christus-Ereignis eingetreten wäre.“

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    Passage 3
    Der Christus-Impuls im Zeitenwesen und sein Walten im Menschen, Pforzheim, 7. März 1914
    (S. ca. 109)

    „Und wir schauen recht hin auf ein sich entwickelndes Menschenkind, wenn wir in dem Moment, wo das Kind aus dem kriechenden, rutschenden, unbehilflichen Zustande sich aufrichtet und zum ersten Mal steht oder geht, wenn wir in diesem Augenblick sagen: Recht und zum Heil der Menschheit kann das doch nur aus dem Grunde geschehen, weil in der alten lemurischen Zeit das erste Christus-Ereignis stattgefunden hat, weil derjenige, der als nathanischer Jesus sich durchdrungen hat mit dem Christus, damals in der lemurischen Zeit als geistig-ätherisches Wesen durch die Durchdringung mit dem Christus menschlich-ätherische Form angenommen hat. Ja, daß wir unsere Empfindungen bereichern, dazu ist Geisteswissenschaft da. Solch eine Empfindung, die in unserer Seele leben kann, wenn wir ein Kind aufrechtstehen und gehen lernen sehen, solch eine Empfindung hat ganz gewiß tiefe religiöse Hintergründe. Wir sollen uns später öfter erinnern, warum das Kind geht, und dann denken, wie das dem Christus-Impuls zu verdanken ist. Dann haben wir durch Geisteswissenschaft unsere Weltanschauung bereichert, haben uns eine Empfindung angeeignet für das, was unsere Umgebung ist, die wir sonst nicht haben könnten. Wir merken gleichsam durch Geisteswissenschaft die Schützer, die Hüter kindlichen Wachstums und kindlichen Werdens. Wir merken, wie die Christus-Kraft dieses kindliche Wesen und kindliche Werden umstrahlt.“

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    Passage 4
    Der Christus-Impuls im Zeitenwesen und sein Walten im Menschen, Pforzheim, 7. März 1914
    (S. ca. 110)

    „Das ist die zweite der Fähigkeiten, die sich das Kind aneignet, bevor das eigentliche Ich-Bewußtsein aufwacht: das Sprechenlernen. Das Erwachen des Ich-Bewußtseins folgt erst auf das Sprechenlernen. Das Sprechenlernen beruht durchaus bloß auf einer Art Nachahmung, zu der allerdings die Anlagen tief in der menschlichen Natur ruhen.“

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    Passage 5
    Der Christus-Impuls im Zeitenwesen und sein Walten im Menschen, Pforzheim, 7. März 1914
    (S. ca. 113)

    „Das Kind könnte nimmermehr sprechen lernen, wenn nicht in der atlantischen Zeit diese beiden Christus-Ereignisse eingetreten wären. Und wir bereichern wiederum durch die Geisteswissenschaft unser Empfinden, wenn wir, wenn das Kind anfängt zu sprechen und immer mehr sich vervollkommnet im Sprechen, wenn wir da bedenken, wie im Unbewußten drinnen walten die Christus-Impulse, wie da beschützend und fördernd die Christus-Kraft in der Sprachkraft lebt.“

  • GA 151 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 151: „Der menschliche und der kosmische Gedanke“. Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 20. bis 23. Januar 1914 während der zweiten Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 150 – Inhaltsbefund: Kindesentwicklung im ersten Jahrsiebent, Zahnwechsel und Gedächtnisbildung

    Rudolf Steiner, GA 150: „Die Welt des Geistes und ihr Hereinragen in das physische Dasein. Das Einwirken der Toten in die Welt der Lebenden“. Zehn Vorträge, gehalten in verschiedenen Städten zwischen dem 12. Januar und 23. Dezember 1913. Dornach, 1973.

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    Passage 1
    Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
    (S. ca. 15)

    „Nehmen Sie einmal in die Hand die kleine Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft». Da wird sozusagen gezeigt, wie die Vorgänge am sich entwickelnden Menschen von sieben zu sieben Jahren sind. Da wird gezeigt, daĂź bis zum siebenten Lebensjahre, bis zum Zahnwechsel, wir es vorzugsweise in der Hauptsache mit der Entwickelung des physischen Leibes zu tun haben, daĂź wir es zu tun haben im nächsten Zeitraum, vom siebenten bis zum vierzehnten Lebensjahre, bis zur Geschlechtsreife, mit einer Entwickelung des Ă„therleibes und so weiter.“

    Passage 2
    Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
    (S. ca. 23)

    „Wenn wir in den ersten sieben Jahren des Kindes Verhältnisse herbeifĂĽhren, daĂź es in einer Umgebung lebt, die auf seinen physischen Leib gesundend wirkt, so tun wir unter allen Umständen dem Kinde etwas Gutes.“

    Passage 3
    Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
    (S. ca. 26)

    „Und deshalb wurde gesagt in jener Schrift, daĂź der richtige Zeitraum fĂĽr die Erziehung des Gedächtnisses derjenige zwischen dem siebenten und vierzehnten Jahre ist. Im vorhergehenden Zeitraum, da brauchen wir nicht besonders das Gedächtnis systematisch zu erziehen, denn da entwickelt es sich selber, weil da am meisten der Luzifer im Menschen steckt. Da ĂĽberlassen wir den Menschen sich selber.“

  • GA 149 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 149: „Christus und die geistige Welt. Von der Suche nach dem heiligen Gral“. Sechs Vorträge, gehalten in Leipzig vom 28. Dezember 1913 bis 2. Januar 1914. Dornach 1987.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 148 – Inhaltsbefund: Kindheitskräfte zwischen Geburt und siebtem Lebensjahr

    Rudolf Steiner, GA 148: „Aus der Akasha-Forschung. Das FĂĽnfte Evangelium. Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914 in verschiedenen Städten“. Dornach/Schweiz, Rudolf Steiner Verlag, 1992 (5. Auflage).

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    Passage 1
    Stuttgart, Zweiter Vortrag (Notizen), 23. November 1913
    (S. ca. 240)

    „Es gab einmal ein Menschheitszeitalter, die uralt indische Kultur, wo die Menschen ganz besonders groĂź waren dadurch, daĂź das ganze Leben durchglĂĽht war von den kindlich sonnenhaften Kräften des ersten Kindheitsalters. Etwas von diesen Kräften ist heute noch in uns von unserem ersten bis siebenten Lebensjahr.“

    Passage 2
    MĂĽnchen, Erster Vortrag, 8. Dezember 1913
    (S. ca. 262)

    „Es waren Kräfte, die sonst nur in der Kindheit, zwischen der Geburt und dem siebenten Jahre im Kinde walten, die dann absterben fĂĽr die Einzelmenschen, damals aber ergossen waren ĂĽber die gesamten menschlichen Altersstufen. Dadurch, daĂź ausgebreitet waren ĂĽber das gesamte menschliche Alter die Kindheitskräfte, dadurch flössen inspirierend, intuitierend diese uralten heiligen göttlichen Wahrheiten hernieder in das menschliche GemĂĽt. Aber mit dieser ersten Epoche der Menschheit in der nachatlantischen Zeit, die wir als die altindische Kulturepoche bezeichnen, die Jesus von Nazareth seiner Mutter gegenĂĽber verglich mit dem ersten Kindesalter, mit dem VorĂĽbergehen dieser Epoche war auch die Möglichkeit vorĂĽbergegangen, die Kräfte der Kindheit bis ins spätere Alter hinauf noch zu bewahren.“

    Passage 3
    Köln, Erster Vortrag, 17. Dezember 1913
    (S. ca. 303)

    „Ja, so sagte er, so wie im einzelnen Menschen ein kindliches Alter da ist zwischen der Geburt und dem siebenten Jahr, wo ganz andere geistige Kräfte walten als im späteren Menschenleben, so wirkten geistige Kräfte in dieser urindischen Zeit.“

  • GA 147 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 147: „Die Geheimnisse der Schwelle“. Ein Vortragszyklus, gehalten in München vom 24. bis 31. August 1913. Dornach/Schweiz: Rudolf Steiner Verlag, 1997.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 146 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 146: „Die okkulten Grundlagen der Bhagavad Gita“. Ein Zyklus von neun Vorträgen, gehalten in Helsingfors vom 28. Mai bis 5. Juni 1913. (1. Auflage Berlin 1914; vorliegende Ausgabe Dornach 1992).

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 145 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 145: „Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst? Ein Zyklus von zehn Vorträgen“. Den Haag, 20. bis 29. März 1913.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 144 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 144: „Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums. Vier Vorträge, gehalten in Berlin vom 3. bis 6. Februar 1913″. Dornach 1985.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 143 – Inhaltsbefund: Nachahmungstrieb, frĂĽhkindliches Bewusstsein und die Zeit nach der Geburt

    Rudolf Steiner, GA 143: „Erfahrungen des Übersinnlichen. Die drei Wege der Seele zu Christus“. Vierzehn Vorträge, gehalten zwischen Januar und Dezember 1912 in verschiedenen Städten. Dornach 1994.

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    Passage 1
    Nervosität und Ichheit, München, 11. Januar 1912
    (S. ca. 28)

    „Es gibt ein sehr einfaches Mittel, man versagt nämlich nicht dem Zögling die Wünsche, sondern sich selber, aber so, daß der Zögling gewahr wird, daß man sich dieses oder jenes versagt. Nun herrscht ja in den ersten sieben Jahren des Lebens, aber auch später noch als Nachwirkung, ein starker Nachahmungstrieb, und wir werden sehen, wenn wir uns in Gegenwart derer, die wir zu erziehen haben, dieses oder jenes deutlich bemerkbar versagen, daß sie das nachmachen, wenn auch vielleicht unbewußt, daß sie es als etwas Erstrebenswertes empfinden. Damit werden wir etwas ungeheuer Bedeutungsvolles erreichen.“

    Passage 2
    Die drei Wege der Seele zu Christus, Erster Vortrag: Der Weg durch die Evangelien und der Weg der inneren Erfahrung, Stockholm, 16. April 1912
    (S. ca. 123)

    „Dieser Tatsache können wir eine andere entgegensetzen, nämlich die, daĂź wir in den ersten Lebensjahren, bei normalem BewuĂźtsein, uns förmlich ins Leben hineinträumen, hineinschlafen, und daĂź erst von einem bestimmten Zeitpunkte an das Leben so verläuft, daĂź die eigene Erinnerung beginnt. Von dem, was vor diesem Zeitpunkte war, können uns die Eltern oder ältere Geschwister erzählen; von diesem Zeitpunkte an sagt der Mensch in der inneren Seele: Ich bin dieser, der ich bin. – Von da an, wo er sagt: Ich habe das getan, ich habe das gedacht -, rechnet der Mensch seelisch sein Ich. Was vorher war, verliert sich in Seelendämmerung. Unsere Erinnerung reicht nur bis zu diesem charakterisierten Zeitpunkte.“

    Passage 3
    Vorverkündigung und Heroldtum des Christus-Impulses. Der Christus-Geist und seine Hüllen: eine Pfingstbotschaft, Köln, 8. Mai 1912
    (S. ca. 185)

    „Öfters ist von mir schon hingewiesen worden darauf, daß, wenn der Mensch Kindern ins Auge schaut, er wissen kann, daß aus dem kindlichen Auge etwas herausschaut, was nicht durch die Geburt ins Dasein getreten ist, was menschliche Seelentiefen herausschauen läßt. Wer die Kinder auf den Madonnenbildern von Raffael anschaut, der sieht, daß aus seinen Kinderaugen herausschaut das Göttliche, das Verborgene, das Übermenschliche, das mit dem Kinde in den ersten Zeiten nach der Geburt noch verbunden ist.“