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Autor: wp-editor

  • GA 51 – Kurzbefund: Kein Inhalt zum ersten Lebensjahr

    GA 51: Über Philosophie, Geschichte und Literatur
    Autoreferate und Referate von vierunddreißig VortrĂ€gen, gehalten in den Jahren 1901 bis 1905 (Arbeiterbildungsschule und Freie Hochschule Berlin)

    Kurzbefund: GA 51 enthĂ€lt keine AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr eines Menschen. Die VortrĂ€ge behandeln philosophische, historische und literarische Themen (u. a. Kant, Schiller, Nietzsche, Weltgeschichte, Mystik). Kindliche Entwicklung, SĂ€uglingszeit oder das erste Lebensjahr werden nicht thematisiert.

  • GA 46–50 – Kurzbefund: Dateien nicht vorhanden

    GA 46, GA 47, GA 48, GA 49 und GA 50 sind im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Dateien vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 45 direkt zu GA 51. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 45 – Anthroposophie. Ein Fragment: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 45 – Anthroposophie. Ein Fragment ist ein erkenntnistheoretisches, unvollendetes Werk zur Sinneswahrnehmung und zum menschlichen Organismus. Der einzige Kindheitsbezug findet sich im Kapitel ĂŒber den Sprachsinn: Das Kind lernt die Lautbedeutungen der Worte frĂŒher empfinden, als es zum Gebrauch des Urteils kommt. An der Sprache lernt das Kind urteilen. Dieser Hinweis steht im Kontext der Sinnesphysiologie, nicht als eigenstĂ€ndige Entwicklungslehre zum ersten Lebensjahr. Keine weitergehenden relevanten Inhalte gefunden.

  • GA 44 – EntwĂŒrfe, Fragmente und Paralipomena zu den vier Mysteriendramen: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 44 – EntwĂŒrfe, Fragmente und Paralipomena zu den vier Mysteriendramen enthĂ€lt ausschließlich dramatische und poetische Entwurfstexte zu den Mysteriendramen (Die Pforte der Einweihung, Die PrĂŒfung der Seele, Der HĂŒter der Schwelle, Der Seelen Erwachen). ErwĂ€hnungen von «Kind» sind Figuren im dramatischen Kontext der Dichtung, keine anthroposophischen Entwicklungslehren. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen gefunden.

  • GA 41–43 – Kurzbefund: Dateien nicht vorhanden

    GA 41, GA 42 und GA 43 sind im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Dateien vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 40 direkt zu GA 44. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 40 – Wahrspruchworte: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 40 – Wahrspruchworte enthĂ€lt Verse, SprĂŒche, Gebete und Meditationsworte Rudolf Steiners. Der Band umfasst u. a. einen Abschnitt «MĂŒtter und Kinder» mit SegenssprĂŒchen und Kindergebeten sowie einen Geburtstagsvers mit Bezug auf die «Lebensjahre erster Sieben». Diese Texte sind lyrisch-meditative Natur ohne anthroposophische Entwicklungslehre zum ersten Lebensjahr des Menschen. Keine relevanten Inhalte im Sinne der Fragestellung gefunden.

  • GA 39 – Briefe Band II (1890–1925): Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 39 – Briefe Band II (1890–1925) enthĂ€lt ausschließlich persönliche Briefkorrespondenz Rudolf Steiners. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen oder zur anthroposophischen Entwicklungslehre gefunden.

  • GA 38 – Briefe Band I (1881–1890): Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 38 – Briefe Band I (1881–1890) enthĂ€lt ausschließlich persönliche Briefkorrespondenz Rudolf Steiners. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen oder zur anthroposophischen Entwicklungslehre gefunden.

  • GA 37 – Kurzbefund: Datei nicht vorhanden

    GA 37 ist im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Datei vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 36 direkt zu GA 38. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 36 – Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart (1921–1925): Befund zum ersten Lebensjahr

    GA 36 – Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte AufsĂ€tze 1921–1925 aus der Wochenschrift «Das Goetheanum»

    Befund: Relevante Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen

    In GA 36 finden sich in den pĂ€dagogischen AufsĂ€tzen zwei einander ergĂ€nzende Passagen, die das Wesen des Kindes von der Geburt bis zum Zahnwechsel – und damit auch das erste Lebensjahr – beschreiben.

    1. Ätherischer Organismus und Nachahmung vor dem Zahnwechsel

    „Man sehe auf das Kind hin. Es entwickelt um das siebente Lebensjahr herum seine zweiten ZĂ€hne. Diese Entwickelung ist nicht das Werk bloß des Zeitabschnittes um das siebente Jahr herum. Sie ist ein Geschehen, das mit der Embryonalentwickelung beginnt und im zweiten Zahnen nur den Abschluß findet. Es waren immer schon KrĂ€fte in dem kindlichen Organismus tĂ€tig, welche auf einer gewissen Stufe der Entwickelung die zweiten ZĂ€hne zur Entwickelung bringen. Diese KrĂ€fte offenbaren sich in dieser Art in den folgenden Lebensabschnitten nicht mehr. Weitere Zahnbildungen finden nicht statt. Aber die entsprechenden KrĂ€fte haben sich nicht verloren; sie wirken weiter; sie haben sich bloß umgewandelt. Sie haben eine Metamorphose durchgemacht.

    Betrachtet man in dieser Art den kindlichen Organismus in seiner Entfaltung, so kommt man darauf, daß die KrĂ€fte, um die es sich da handelt, vor dem Zahnwechsel in dem physischen Organismus tĂ€tig sind. Sie sind untergetaucht in die ErnĂ€hrungs- und Wachstumsprozesse. Sie leben in ungetrennter Einheit mit dem Körperlichen. Um das siebente Lebensjahr herum machen sie sich von dem Körper unabhĂ€ngig. Sie leben als seelische KrĂ€fte weiter. Wir finden sie in dem Ă€lteren Kinde tĂ€tig im FĂŒhlen, im Denken.

    Die Anthroposophie zeigt, wie dem physischen Organismus des Menschen ein Àtherischer eingegliedert ist. Dieser Àtherische Organismus ist bis zum siebenten Lebensjahre in seiner ganzen Ausdehnung im physischen Organismus tÀtig. In diesem Lebensabschnitte wird ein Teil des Àtherischen Organismus frei von der unmittelbaren BetÀtigung am physischen Organismus. Er erlangt eine gewisse SelbstÀndigkeit. Mit dieser wird er auch ein selbstÀndiger, von dem physischen Organismus relativ unabhÀngiger TrÀger des seelischen Lebens.

    Da sich aber das seelische Erleben nur mit Hilfe dieses Ă€therischen Organismus im Erdendasein entfalten kann, so steckt das Seelische vor dem siebenten Lebensjahre ganz in dem Körperlichen darinnen. Soll in diesem Lebensalter Seelisches wirksam werden, so muß die Wirksamkeit körperlich sich offenbaren. Das Kind kann nur mit der Außenwelt in ein VerhĂ€ltnis kommen, wenn dieses VerhĂ€ltnis einen Reiz darstellt, der körperlich sich ausleben kann. Das ist nur dann der Fall, wenn das Kind nachahmt. Vor dem Zahnwechsel ist das Kind ein rein nachahmendes Wesen im umfassendsten Sinne. Seine Erziehung kann nur darinnen bestehen, daß die Menschen seiner Umgebung ihm das vormachen, was es nachahmen soll.“

    2. Das Kind als Sinneswesen – Gehirnbildung und Sprechenlernen

    „Das Kind lebt bis zu dem Zeitabschnitte, in dem es, um das siebente Jahr herum, den Zahnwechsel durchmacht, ganz an seine Umgebung hingegeben. Man möchte sagen, das Kind ist ganz Sinn. Wie das Auge in den Farben lebt, so das ganze Kind in den LebensĂ€ußerungen seiner Umgebung. Jede Geste, jede Bewegung des Vaters, der Mutter wird in entsprechender Art im ganzen Innenorganismus des Kindes miterlebt. – Bis in diesen Zeitabschnitt wird von der menschlichen Wesenheit das Gehirn gestaltet. Und vom Gehirn geht in dieser Lebensepoche alles aus, was dem Organismus sein InnengeprĂ€ge gibt. Und im Gehirn bildet sich in feinster Weise nach, was sich durch die Umgebung als Lebensoffenbarung abspielt. Das Sprechenlernen des Kindes beruht ja ganz darauf.

    Es sind aber nicht bloß die Äußerlichkeiten im Verhalten der Umgebung, die im Kindeswesen weiterschwingen und die dessen Innerem den Charakter aufprĂ€gen, sondern mit den Äußerlichkeiten der seelische und moralische Inhalt. Ein Vater, der sich vor dem Kinde in LebensĂ€ußerungen offenbart, die dem JĂ€hzorn entspringen, wird die Veranlassung dazu, daß bis in die feinsten organischen Gewebestrukturen das Kind die Neigung zum gestenhaften Darleben des JĂ€hzorns aufnimmt. Eine furchtsam, zaghaft sich verhaltende Mutter pflanzt dem Kinde organische Strukturen und Bewegungstendenzen ein, die bewirken, daß dasselbe an seinem Körper ein Werkzeug hat, das dann die Seele im furchtsamen, zaghaften Sinne gebrauchen will.“