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  • GA 58 – Inhaltsbefund: Erste Kindheitsjahre, Charakter und Erziehung

    GA 58: Metamorphosen des Seelenlebens – Pfade der Seelenerlebnisse
    Achtzehn öffentliche Vorträge, Berlin 1909/1910

    GA 58 enthält in einem Vortrag über den menschlichen Charakter und seine Entwicklungsepochen pädagogische Ausführungen zur frühen Kindheit und zu den ersten Lebensjahren bis zum Zahnwechsel.

    PASSAGE 1: Die erste Epoche – Geburt bis Zahnwechsel, physischer Leib und Erziehung

    «Der Mensch macht zunächst eine Epoche durch vom Momente seiner Geburt bis zu der Zeit, wo der Zahnwechsel um das siebente Jahr herum eintritt. Das ist die Epoche, wo vorzugsweise der physische Leib durch äußeren Einfluß ausgebildet werden kann.»

    «Da wir aber innerhalb gewisser Grenzen durch die Erziehung dem Kinde bis zum siebenten Jahr Kräfte zuführen können für den physischen Leib, so sehen wir hier einen merkwürdigen Lebenszusammenhang. Oh, es ist nicht gleichgültig für das spätere Leben des Menschen, was der Erzieher mit dem Kinde vornimmt!»

    PASSAGE 2: Freude und Liebe in den ersten Jahren formen den physischen Leib

    «Was wir da dem Kinde zuführen an Freuden des unmittelbaren physischen Lebens, an Liebe, die einströmt aus seiner Umgebung, das führt dem physischen Leibe Kräfte zu, das macht ihn bildungsfähig, das macht ihn gleichsam weich und plastisch.»

    «Und so viel Freude und so viel Liebe und Glück wir dem Kinde in dieser ersten Lebensepoche zuführen, um so weniger Hindernisse und Hemmnisse hat der Mensch dann später, wenn er aus seiner Bewußtseinsseele heraus, durch die Arbeit des Ich, das auf der Bewußtseinsseele wie auf einer Saite spielt, einen offenen, einen freien, mit der Welt in Wechselwirkung tretenden Charakter bilden soll.»

    PASSAGE 3: Schmerz und Unlust in der ersten Epoche verhärten den physischen Leib

    «Alles das, was wir an Unliebe, was wir an finsteren Lebensschicksalen, an Schmerz das Kind bis zum siebenten Lebensjahre ertragen lassen, verhärtet seinen physischen Leib, und das alles schafft dann Hindernisse für das spätere Lebensalter.»

    PASSAGE 4: Das Kind bei der Geburt – offener Charakter und Einprägung durch das Ich

    «Das Tier ist seinem Charakter nach von allem Anfange an durch die Geburt bestimmt, ist voll ausgeprägt; es kann nicht plastisch arbeiten an seinem Äußeren; der Mensch aber hat gerade diesen Vorzug, daß er bei seiner Geburt auftritt, ohne einen bestimmten Charakter nach außen zu zeigen, daß er aber in demjenigen, was in den tiefen Untergründen seines Wesens schlummert, was von früheren Leben her in dieses Dasein hereingeraten ist, Kräfte hat, die sich in dieses unbestimmte Äußere hineinarbeiten und so den Charakter allmählich formen.»

    «Im Gröberen arbeitet der Mensch in das Plastische seines Leibes schon vor der Geburt alles das hinein, was er vorher als Früchte erhalten hat; aber im Feineren arbeitet der Mensch – und das zeichnet ihn dem Tiere gegenüber aus – auch nach der Geburt während seiner ganzen Kindheit und Jugendzeit, er arbeitet in die feinere Gliederung seiner äußeren und auch inneren Natur alles das hinein, was das Ich sich an Bestimmungsmerkmalen, an Bestimmungsgründen aus seinem vorhergehenden Leben mitgebracht hat.»

    Hinweis: Steiner verweist im Text ausdrücklich auf seine Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» als Grundlage für die skizzierten Entwicklungsepochen.

  • GA 56 – Inhaltsbefund: Kindheitsentwicklung und Erziehung bis zum Zahnwechsel

    GA 56: Die Erkenntnis der Seele und des Geistes
    Fünfzehn öffentliche Vorträge, gehalten zwischen dem 10. Oktober 1907 und dem 14. Mai 1908 im Architektenhaus in Berlin

    GA 56 enthält in einem Vortrag ĂĽber „Mann, Weib und Kind“ pädagogisch-entwicklungsbeschreibende AusfĂĽhrungen zur frĂĽhen Kindheit, zur Epoche von der Geburt bis zum Zahnwechsel sowie zum Wesen der kindlichen Individualität.

    PASSAGE 1: Physische Formbildung von der Geburt bis zum Zahnwechsel

    «Bis zum ersten Zahnwechsel des Kindes bildet sich der physische Leib aus. Der Mensch wächst dann freilich noch weiter, aber dieses Wachstum ist nur ein Größerwerden der Gestalt, ein Ausweiten der Form, die er bis zum siebenten Jahre erhalten hat. Darin liegt ein wichtiger Regulator für die Erziehung. Bis zu dieser Zeit soll man vorab die physische Form des Kindes ausbilden. Tut man dies nicht, so hat man etwas für das ganze Leben des betreffenden Menschen versäumt.»

    PASSAGE 2: Ätherleib und Mutterhülle bis zum Zahnwechsel

    «In der zweiten Periode bis zum Pubertätsalter bildet sich der Ätherleib aus. In der Zeit vorher war dieser freilich nicht untätig. Nur ist der Ätherleib bis zum Zahnwechsel in einer Art Mutterhülle eingeschlossen. Erst von dieser Zeit an wird er frei und kann sich entfalten. In der Geschlechtsreife ist ein Schlußpunkt der Entwickelung des Ätherleibes erreicht, und von jetzt an wird die Entwickelung des astralischen Leibes frei.»

    PASSAGE 3: Das Kind als lebendiges Rätsel – Vererbung und Individualität

    «Das Kind ist gleichsam ein lebendiges Rätsel vor unseren Augen. Vorurteile in vielen Zweigen des Lebens können manchmal noch korrigiert werden, Vorurteile aber in der Erziehung des Kindes wirken oft verderblich und können häufig nicht mehr verbessert werden.»

    «Was als die tiefere Grundlage, als die Individualität des Kindes erscheint, ist das, was sich als Seele in die Leiblichkeit eingliedert, nachdem es in einem anderen Dasein inzwischen fortgelebt hat. Mann und Weib haben dem Kinde bloß eine Hülle zu geben.»

    PASSAGE 4: Recht der kindlichen Individualität und Erzieheraufgabe

    «Wird so ein jedes Kind betrachtet, haben wir ihm gegenüber kein Recht, unsere Eigenheit ihm aufzudrängen. Der richtige Erzieher kann nur so weit die kindliche Entwickelung fördern, als er dies selber an sich gelernt hat. Das Kind ist der größte Lehrmeister des Erziehers.»

    «Wenn der Erzieher dieses Rätsel am Kinde gründlich löst, dann ist er der beste Erzieher. Wer derlei Anschauungen mit der ganzen Seele durchdringt, dem verwandeln sie sich in Achtung für die Wesenheit des Kindes und erwecken Ehrfurcht für das, was da wächst und wird.»

  • GA 55 – Inhaltsbefund: Das erste Lebensjahr und die frĂĽhe Kindheit

    GA 55: Die Erkenntnis des Ăśbersinnlichen in unserer Zeit und deren Bedeutung fĂĽr das heutige Leben
    Dreizehn öffentliche Vorträge, gehalten zwischen dem 11. Oktober 1906 und dem 26. April 1907 im Architektenhaus zu Berlin

    GA 55 enthält mehrere Vorträge mit pädagogischen und entwicklungsbeschreibenden Ausführungen zur frühen Kindheit, zum ersten Lebensjahr und zur Epoche von der Geburt bis zum Zahnwechsel.

    PASSAGE 1: Geburt, physischer Leib und die drei Geburten des Menschen

    «Das wird geleistet in der Epoche von der Geburt bis zum Zahnwechsel. Da arbeitet das physische Prinzip am physischen Leibe so, wie die Kräfte und Stoffe des mütterlichen Organismus am Kindeskeim arbeiten, bevor das Kind geboren ist. Vom siebenten Jahre bis zur Geschlechtsreife arbeitet am physischen Leibe hauptsächlich das Ätherprinzip, und von der Geschlechtsreife an arbeiten die Kräfte, die innerhalb des Astralleibes verankert sind.»

    «Mit der Geburt drängt er gleichsam den mütterlichen Leib zurück, seine Sinne werden frei, und nun ist es möglich, daß die äußere Welt anfängt, auf den menschlichen Organismus einzuwirken. Da stößt der Mensch auch eine Hülle von sich, und derjenige erst begreift richtig die Entwicklung des Menschen, der begreift, daß zwar nicht im physischen, aber im geistigen Leben etwas Ähnliches in der Zeit des Zahnwechsels vor sich geht. Um das siebente Jahr herum wird der Mensch richtig ein zweites Mal geboren. Da wird nämlich sein Ätherleib zur freien Tätigkeit geboren, wie sein physischer Leib zur Zeit der Geburt.»

    «So wie physisch der Mutterleib an dem Menschenkeim in der Zeit vor der Geburt arbeitet, so arbeiten geistige Kräfte des Weltenäthers bis zum Zahnwechsel an dem Ätherleib des Menschen, und sie werden um das siebente Jahr herum ebenso zurückgedrängt wie der Mutterleib bei der physischen Geburt. Bis zum siebenten Jahre liegt der Ätherleib wie latent im physischen Leibe.»

    PASSAGE 2: Ätherleib, Zahnwechsel und die Freiheit der Leibesglieder

    «Wenn wir den Menschen bis zum siebenten Jahr betrachten, so enthält er eine ganze Summe von Vererbungstatsachen, die er nicht mit seinem eigenen Prinzip erbaut hat, sondern die er von den Vorfahren ererbt erhalten hat. Dazu gehört das, was man die Milchzähne nennt. Erst die Zähne, die nach dem Zahnwechsel kommen, sind im Kinde die eigene Schöpfung des Prinzips, das als physisches dazu veranlagt ist, die feste Stütze zu bilden.»

    «Wir müssen uns klarmachen, daß in den ersten sieben Jahren des Lebens nur jene Essenz, die wir die Essenz des physischen Leibes nannten, vollständig frei wirkt, daß sie die physische Form gibt; sie leitet die physische Struktur ein. Die Organe wachsen in der Außenwelt heran, so daß sie ihre Form, ihre Anlage haben und nur noch weiterwachsen brauchen.»

    PASSAGE 3: Nachahmung und Vorbild – das Erziehungsprinzip der ersten sieben Jahre

    «Dafür konnten wir zwei Zauberworte anführen: Nachahmung und Beispiel oder Vorbild. Alles, was um das Kind herum ist, wird von ihm nachgeahmt, und diese Nachahmung lockt die inneren Organe zu ihrer Form. Wenn auch das Gehirn mit dem siebenten Jahre noch sehr unvollkommen ist, die Richtung hat es doch erhalten, und was ihm bis dahin vorenthalten ist, kann es später nicht mehr nachholen.»

    «Eine Fähigkeit des Menschen ist hierbei maßgebend, der Nachahmungstrieb. Der griechische Philosoph Aristoteles sagt bezeichnend: Der Mensch ist das nachahmendste der Tiere. Bis zum Zahnwechsel ist das für das Kind besonders zutreffend; da steht es unter dem Zeichen der Nachahmung. Daher muß man in die Umgebung des Kindes alles das bringen, was durch die Sinnesorgane bildend auf dasselbe wirken kann. Dasjenige, was als Lichtstrahl durchs Auge, als Ton durchs Ohr dringt, hat die Bedeutung, daß es für die physischen Organe bildend wirkt. Durch Ermahnung hingegen wird nichts erlangt in diesen Jahren. Gebot und Verbot haben gar keine Wirkung. Die größte Bedeutung aber hat das Vorbild.»

    «Es muß deshalb das Vorbild so sein, daß durch Nachahmung desselben im Kinde innere Kräfte erweckt werden können. Darum kann man durch Predigen nichts nützen, nur dadurch, wie man in der Umgebung des Kindes ist. Daher soll man mit dem, was man tut, auf die Gegenwart des Kindes Rücksicht nehmen, sich nicht gestatten etwas zu tun, was es nicht nachahmen darf.»

    «Für jedes Lebensalter ist der entsprechende Einfluß nötig, für das erste Vorbild, Nachahmung, für das zweite Autorität und Nacheiferung, für das dritte Grundsätze.»

    PASSAGE 4: Freude, Farbe und organische Bildung in den ersten Jahren

    «So ist es nicht gleichgültig, ob das kleine Kind Schmerz und Leid oder Freude und Lust um sich her sieht. Denn Freude und Lust begründen gesunde Anlagen, sind gesunde Organbildner; was anderes einfließt, kann zum Begründer von Krankheit werden. Alles um das Kind herum sollte Freude und Lust atmen, und beides hervorzurufen sollte der Erzieher bedacht sein, bis auf die Farbe der Kleider, der Tapeten und der Gegenstände.»

    «Freude ist der Praktiker in den ersten Lebensjahren, und die gesunden Lebensinstinkte sind die Bildner, die man nur nicht verderben soll.»

    PASSAGE 5: Muttermilch, Säuglingsalter und der Zusammenhang der Ätherleiber

    «Bei der Ernährungsfrage tritt ein innerlicher Zusammenhang hervor zwischen der Muttermilch und dem Kinde, der sich dadurch ausdrückt, daß in den ersten Lebensjahren geradezu ein geistiges Verhältnis zwischen der Mutter und dem Kinde besteht; und eine Mutter, die ihr Kind selbst nährt, beachtet das. In der Muttermilch ist nicht bloß das, was physisch und chemisch ist, es ist etwas, was geistig verwandt ist mit dem Kinde. Der Geisteswissenschafter sieht da etwas, was aus dem Ätherleib der Mutter herausgeboren ist, und weil der Ätherleib des Kindes noch ungeboren ist, so verträgt er in der ersten Zeit insbesondere nur das, was schon durch einen anderen Ätherleib zubereitet ist.»

    «Prozentual betrachtet: Etwa 16 bis 20 Prozent derjenigen Kinder, die im Säuglingsalter sterben, sind solche, die von der eigenen Mutter genährt werden; dagegen 26 bis 30 Prozent solche, die von Fremden genährt werden. Darin sehen Sie den Zusammenhang zwischen den Lebensleibern.»

    PASSAGE 6: Vom ersten bis zum dritten Jahr – Friedrich August Wolfs Stufenschema

    «Friedrich August Wolf charakterisierte die Stufen des Menschen von der Kindheit an folgendermaßen. Erste Epoche: das goldene mildharmonische Alter vom ersten bis zum dritten Jahre. Es entspricht dem Leben der heutigen Indianer und Südseeinsulaner. Zweite Epoche: sie spiegelt wider die Kämpfe in Asien, deren Widerschläge und Wirkungen in Europa, die Heroenzeit der Griechen; weiter hinaus die Zeit der nordamerikanischen Wilden, und im einzelnen Kinde die Lebensepoche bis zum sechsten Jahre.»

    PASSAGE 7: Jean Pauls Ausspruch ĂĽber das Kind und seine Amme

    «Jean Paul sagt: Ein Weltreisender, der alle Länder durchquert, lernt auf allen seinen Reisen nicht soviel, wie das Kind bis zum siebenten Jahre von seiner Amme.»

    PASSAGE 8: Kinderlied, Rhythmus und Klang in den ersten Lebensjahren

    «Vom ersten bis siebenten Jahre sang man vor, allerlei Verse, die guten alten Ammen- und Kinderlieder. Es kommt dabei nicht auf den Sinn an, und so finden wir in alten Liedern zwischen bedeutungsvollen Zeilen etwas, was nur wegen des Klanges da ist. Es kam beim Vorsingen nur auf den Zusammenklang und die Harmonie für das kindliche Ohr an, daher die oft sinnlosen Reime.»

    PASSAGE 9: Erziehung bis zum siebenten Jahr – physischer Leib als Maßstab

    «Vom geisteswissenschaftlichen Standpunkt aus darf auf den Menschen bis zum siebten Jahre erzieherisch nur so gewirkt werden, daß wir bewußt nur seinen physischen Körper beeinflussen. Wir dürfen seinen Ätherleib vorher so wenig beeinflussen wie den physischen vor der Geburt.»

    «Bis zum siebenten Jahre ist nur der physische Leib den Wirkungen von außen übergeben; daher dürfen wir bis dahin nur diesen erziehen. Und wenn in dieser Zeit etwas von außen an den Ätherleib herangebracht wird, so ist das eine Versündigung gegen die Gesetze der Menschenerziehung.»

  • GA 54 – Kurzbefund: Kein Inhalt zum ersten Lebensjahr

    GA 54: Die Welträtsel und die Anthroposophie
    Zweiundzwanzig öffentliche Vorträge, gehalten zwischen dem 5. Oktober 1905 und dem 3. Mai 1906 im Architektenhaus zu Berlin

    Kurzbefund: GA 54 enthält keine AusfĂĽhrungen zum ersten Lebensjahr eines Menschen. Die Vorträge behandeln Welträtsel, Seelenglieder, Ă„therleib, Karma und Reinkarnation. Eine kurze Erwähnung der „ersten Monate und Lebensjahre“ erscheint im Kontext des Reinkarnationsarguments (kindliche GesichtszĂĽge als Abdruck der Vorfahren, die sich zum individuellen Wesen wandeln), ohne entwicklungsbeschreibende Tiefe.

  • GA 53 – Kurzbefund: Kein Inhalt zum ersten Lebensjahr

    GA 53: Ursprung und Ziel des Menschen – Grundbegriffe der Geisteswissenschaft
    Dreiundzwanzig öffentliche Vorträge, gehalten in Berlin zwischen dem 29. September 1904 und 8. Juni 1905

    Kurzbefund: GA 53 enthält keine Ausführungen zum ersten Lebensjahr eines Menschen. Die Vorträge behandeln Grundbegriffe der Geisteswissenschaft: Seelenglieder, Karma, Wiederverkörperung, Kamaloka, Geisterland. Erwähnungen des Kindes erscheinen ausschließlich als Analogien (z. B. Kind und Animismus) oder im Kontext des Ichbewusstseins, nicht als Beschreibungen kindlicher Entwicklung im ersten Lebensjahr.

  • GA 52 – Kurzbefund: Kein Inhalt zum ersten Lebensjahr

    GA 52: Spirituelle Seelenlehre und Weltbetrachtung
    Achtzehn öffentliche Vorträge (Berlin 1903–1904)

    Kurzbefund: GA 52 enthält keine Ausführungen zum ersten Lebensjahr eines Menschen. Die Vorträge behandeln Seelenlehre, Karma, Wiederverkörperung und Weltbetrachtung aus spiritueller Sicht. Das Bild des Kindes beim Laufenlernen erscheint zweimal ausschließlich als Gleichnis für seelisch-spirituelle Entwicklung, nicht als pädagogische oder entwicklungsbeschreibende Aussage.

  • GA 51 – Kurzbefund: Kein Inhalt zum ersten Lebensjahr

    GA 51: Ăśber Philosophie, Geschichte und Literatur
    Autoreferate und Referate von vierunddreißig Vorträgen, gehalten in den Jahren 1901 bis 1905 (Arbeiterbildungsschule und Freie Hochschule Berlin)

    Kurzbefund: GA 51 enthält keine Ausführungen zum ersten Lebensjahr eines Menschen. Die Vorträge behandeln philosophische, historische und literarische Themen (u. a. Kant, Schiller, Nietzsche, Weltgeschichte, Mystik). Kindliche Entwicklung, Säuglingszeit oder das erste Lebensjahr werden nicht thematisiert.

  • GA 46–50 – Kurzbefund: Dateien nicht vorhanden

    GA 46, GA 47, GA 48, GA 49 und GA 50 sind im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Dateien vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 45 direkt zu GA 51. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 45 – Anthroposophie. Ein Fragment: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 45 – Anthroposophie. Ein Fragment ist ein erkenntnistheoretisches, unvollendetes Werk zur Sinneswahrnehmung und zum menschlichen Organismus. Der einzige Kindheitsbezug findet sich im Kapitel über den Sprachsinn: Das Kind lernt die Lautbedeutungen der Worte früher empfinden, als es zum Gebrauch des Urteils kommt. An der Sprache lernt das Kind urteilen. Dieser Hinweis steht im Kontext der Sinnesphysiologie, nicht als eigenständige Entwicklungslehre zum ersten Lebensjahr. Keine weitergehenden relevanten Inhalte gefunden.

  • GA 44 – EntwĂĽrfe, Fragmente und Paralipomena zu den vier Mysteriendramen: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 44 – Entwürfe, Fragmente und Paralipomena zu den vier Mysteriendramen enthält ausschließlich dramatische und poetische Entwurfstexte zu den Mysteriendramen (Die Pforte der Einweihung, Die Prüfung der Seele, Der Hüter der Schwelle, Der Seelen Erwachen). Erwähnungen von «Kind» sind Figuren im dramatischen Kontext der Dichtung, keine anthroposophischen Entwicklungslehren. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen gefunden.