🦞

Blog

  • GA 142 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 142: „Die Bhagavad Gita und die Paulusbriefe“. Ein Zyklus von fünf Vorträgen, gehalten in Köln vom 28. Dezember 1912 bis 1. Januar 1913. (1982, Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz).

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 141 – Inhaltsbefund: Die Tätigkeit des Ich in den ersten Lebensjahren (Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen)

    Rudolf Steiner, GA 141: „Das Leben zwischen dem Tode und der neuen Geburt im Verhältnis zu den kosmischen Tatsachen“. Zehn Vorträge, gehalten in Berlin zwischen dem 5. November 1912 und 1. April 1913. (Dornach, 1997)

    ───────────────────────────────────────────

    Passage 1
    Zweiter Vortrag, Berlin, 20. November 1912
    (S. ca. 34)

    „Wenn wir das menschliche Leben betrachten, wird uns zunächst als die bedeutsamste, hervorragendste Tatsache bei einer unbefangenen Betrachtung doch das menschliche Ich selber erscheinen. Wir müssen nun unterscheiden zwischen dem wahren menschlichen Ich und zwischen dem Bewußtsein dieses menschlichen Ich. Denn jedem muß ja auffällig sein, daß ganz gewiß dieses menschliche Ich zum mindesten schon da tätig ist, wo der Mensch durch die Geburt ins Dasein tritt, und besonders in jenen Zeiten, in denen das Kind noch lange kein Bewußtsein von dem Ich hat, in jenen Zeiten, die ja schon äußerlich sprachlich dadurch charakterisiert sind, daß das Kind von sich wie von einer andern Person redet. Wir haben diese Dinge öfter betrachtet. Wir wissen, daß ungefähr um das dritte Lebensjahr herum – selbstverständlich gibt es Kinder, bei denen dies früher der Fall ist – das Kind beginnt ein Bewußtsein von sich zu haben, daß es beginnt von sich in der ersten Person zu reden; und wir wissen, daß dieses Jahr die äußerste Grenze bildet – obwohl es sich bei manchen Menschen herausschiebt – in bezug darauf, wie weit sich der Mensch später an das zurückerinnern kann, was seine Seele erlebt hat. So haben wir in dem Leben des Menschen einen deutlichen Einschnitt: vorher liegt keine Möglichkeit vor, klar und deutlich sich selber in seinem Ich zu erleben; nachher erlebt der Mensch sich in seinem Ich, findet sich gewissermaßen in seinem Ich so zu Hause, daß er die Erlebnisse dieses Ich aus dem Gedächtnisse immer wieder heraufholen kann. Was kann nun eine unbefangene Betrachtung des Lebens darüber lehren, warum das Kind nach und nach übergeht gewissermaßen von einem Nichtwissen vom Ich zu einem Wissen vom Ich?
    Eine unbefangene Betrachtung des Lebens kann uns darüber das Folgende lehren. Wenn das Kind niemals von den ersten Zeiten nach der Geburt an in irgendeine Kollision kommen würde mit der äußeren Welt, so würde es nicht zu einem Bewußtsein seines Ich kommen können. Sie können selber beobachten, wie Sie im Leben gar manchmal gewissermaßen Ihr Ich später noch bemerken. Sie brauchen sich nur an einer Schrankkante tüchtig zu stoßen, dann werden Sie durch dieses Stoßen vor allen Dingen Ihr Ich gewahr. Es sagt Ihnen die Kollision mit der äußeren Welt, daß Sie ein Ich sind, und Sie werden kaum vergessen, an Ihr Ich zu denken, wenn Sie sich eine ordentliche Beule geschlagen haben. Diese Zusammenstöße mit der Außenwelt brauchen ja für das Kind nicht immer so zu sein, daß Beulen geschlagen werden, aber sie sind in gewissen Nuancen immer vorhanden. Wenn das Kind sein Händchen ausstreckt und irgend etwas von der Außenwelt berührt, so ist eine leise Kollision mit der Außenwelt vorhanden. Wenn das Kind das Auge aufschlägt und Licht in das Auge fällt, ist eine leise Kollision mit der Außenwelt vorhanden. An der Außenwelt lernt das Kind sich selbst kennen, und das ganze Leben besteht eigentlich in den ersten Jahren darin, daß das Kind sich von der Außenwelt unterscheiden und an der Außenwelt sich selber kennenlernt. Und das Ergebnis genügender Kollisionen mit der Außenwelt faßt sich in der Seele zusammen in dem Bewußtsein des Kindes von sich selber. Man kann sagen: Wenn das Kind genügend viele solcher Stöße mit der Außenwelt erlebt hat, ergibt sich das als Resultat, daß es sich «Ich» nennt. Wenn das Kind so weit ist, daß es sein Ich-Bewußtsein erfaßt hat, dann beginnt die Notwendigkeit, dieses Ich-Bewußtsein nun durch das ganze Leben hindurch aufrecht und rege zu erhalten. Es kann aber dieses Ich-Bewußtsein durch nichts anderes aufrecht und rege erhalten werden als dadurch, daß Kollisionen stattfinden. Die Kollisionen mit der Außenwelt haben gewissermaßen ihre Aufgabe erschöpft, wenn das Kind dazu gekommen ist, zu sich «Ich» zu sagen; aus denen kann also sozusagen für das Entwickeln des Ich-Bewußtseins nichts mehr gelernt werden. Aber aus einer unbefangenen Betrachtung zum Beispiel des Momentes des Aufwachens schon kann der Mensch erfahren, wie das Ich-Bewußtsein doch nur rege erhalten werden kann durch Kollisionen.“

    ───────────────────────────────────────────

    Passage 2
    Sechster Vortrag, Berlin, 7. Januar 1913
    (S. ca. 111)

    „Es wird der äußeren Wissenschaft höchst unbedeutend erscheinen, wie wir den Menschen in den ersten Lebensmonaten oder auch Lebensjahren beobachten. Aber für den, der die Menschennatur kennenlernen will, ist es am allerwichtigsten, dies zu beobachten. Zuerst kriecht der Mensch auf allen vieren, und es bedarf erst einer besonderen Anstrengung für den Menschen, um aus dieser Kriechstellung, aus diesem Hingegebensein an die Schwere, sich aufzurichten, die Vertikalstellung anzunehmen und in dieser sich zu halten. Das ist das eine. Das zweite ist folgendes: Wir wissen, daß der Mensch in der ersten Zeit auch noch nicht sprechen kann. Er lernt auch erst sprechen. Versuchen Sie sich zu erinnern, was Sie zuerst sprechen gelernt haben, wie Sie gelernt haben, zuerst das erste Wort zu sagen, das Sie haben aussprechen können, und wie Sie dann gelernt haben, den ersten Satz zu bilden. Versuchen Sie sich daran zu erinnern, aber ohne daß Sie hellseherische Mittel zu Hilfe nehmen – es wird vergeblich sein. Ohne hellseherische Mittel ist der Mensch dazu ebensowenig in der Lage, wie er sich nicht erinnern kann, in welcher Weise er die erste Anstrengung gemacht hat, um aus der kriechenden in die vertikale Stellung zu kommen. Und ein Drittes ist das Denken selber. Die Erinnerung geht zwar zurück bis in die Zeit, als man schon denken konnte, aber nicht hinter diese Zeit.
    Wer ist der Akteur in diesem Gehen-, Sprechen- und Denkenlernen? Das ist das wirkliche, wahre Ich! Was tut denn dieses wahre Ich? Beobachten wir einmal, was es tut.
    Von vornherein ist der Mensch dazu bestimmt, aufrecht zu gehen, zu sprechen und zu denken. Aber er hat das nicht gleich. Er ist nicht gleich dasjenige, wozu er sozusagen als Erdenmensch bestimmt ist. Er hat nicht gleich das, wodurch er innerhalb der menschlichen Kulturentwickelung lebt; er muß sich erst nach und nach dazu durchringen. Es kämpfen in seiner ersten Lebenszeit miteinander der Geist, der in ihm lebt, wenn er aufgerichtet ist, und der Geist, der in ihm ist, wenn er der Schwere hingegeben ist, wenn noch unentwickelt in ihm die Fähigkeit des Sprechens und Denkens ruht. So sehen wir, wie der Mensch, wenn er sozusagen seine Bestimmung erlangt hat, aufrecht stehen und gehen kann, sprechen kann und denken kann, ein Ausdruck dessen ist, was in seiner Menschheitsform gegeben ist. Es entspricht auf naturgemäße Weise das Aufrechtgehen, das Sprechen und das Denken der Form des Menschen. Unmöglich ist es, daß ein anderes Wesen gedacht wird, das so gehen kann wie der Mensch, also das Rückenmark in der vertikalen Linie hat, sprechen und denken kann, ohne daß es eben die Menschenform hat. Sogar der Papagei, wenn er sprechen soll, kann es nur dadurch, daß er eben aufgerichtet ist. Es hängt das mit der Vertikallinie innig zusammen. Tiere, die viel intelligenter sind, werden nicht sprechen lernen, weil ihr Rückenmark nicht in der vertikalen, sondern in der horizontalen Linie liegt. Es gehören allerdings noch andere Dinge dazu. Dennoch sehen wir den Menschen nicht gleich in die Lage versetzt, die seine Bestimmung ist. Das kommt daher, daß der Mensch zuletzt, nach den Anstrengungen, die sein wahres Ich gemacht hat, das ihm das Denken, Sprechen und die vertikale Linie gegeben hat, sozusagen eingebettet ist in die Sphäre, in welcher die Geister der Form leben, die Exusiai. Diese Geister der Form, die in der Bibel auch die Elohim genannt werden, sind die, von denen eben wirklich die menschliche Form abstammt, aber eben die Form, jene Form, in der das Ich des Menschen sozusagen natürlich drinnenlebt und sich eindrückt in den ersten Lebensmonaten und -jahren.“

  • GA 140 – Inhaltsbefund: Kindliche Gehirnbildung, Aufrichtung und Spracherwerb im ersten Lebensjahr

    Rudolf Steiner, GA 140: „Okkulte Untersuchungen über das Leben zwischen Tod und neuer Geburt. Die lebendige Wechselwirkung zwischen Lebenden und Toten. Zwanzig Vorträge, gehalten 1912/1913 in verschiedenen Städten“. Rudolf Steiner Verlag, Dornach, 2003 (5. Auflage).

    ─────────────────────────────────────────

    Passage 1
    Vom Leben nach dem Tode, Linz, 26. Januar 1913
    (S. ca. 176)

    „Wenn wir geboren werden, ist unser Gehirn noch weich; dann sind die Verbindungen, die vom Gehirn zu den einzelnen Organen gehen, noch unausgebildet, und diese Weisheit haben wir in den Zeiten unserer Kindheit, um die Organe, um das Instrument einzuspielen. Später, in dem Momente, an den wir uns zurückerinnern als an jenen, wo wir bewußt werden unser selbst, haben wir die Fähigkeit schon verloren, auf unserem Instrument zu spielen; viel besser ist sie in der ersten Kindheit als später.“

    Passage 2
    Die Mission des Erdenlebens als Durchgangspunkt für das Jenseits, Frankfurt, 2. März 1913
    (S. ca. 251)

    „Der Mensch muß ja zweierlei mitbringen in dieses physische Dasein, was ihm sozusagen herangebildet und erkraftet ist zwischen dem Tode und der Geburt. Er muß diejenigen Kräfte hereinbringen, die ihn befähigen, wenn er sich verbunden hat mit dem, was in der Vererbungsströmung liegt und ihm sozusagen als von der Vererbungsströmung kommende Substantialität übergeben wird, er muß in dem, was sich da verbindet mit dieser Vererbungsströmung, die Kräfte haben, welche von den ersten Jahren an und dann lange noch durch das Leben hindurch von innen heraus die Leiblichkeit plastisch ausgestalten; so daß die Leiblichkeit durchaus angepaßt ist der Individualität, die sich der Mensch aus dem vorhergegangenen Erdenleben herüberbringt.“

    Passage 3
    Die Mission des Erdenlebens als Durchgangspunkt für das Jenseits, Frankfurt, 2. März 1913
    (S. ca. 261)

    „Es ist ganz allbekannt, daß ein Menschenkind, das, bevor es sprechen gelernt hat, versetzt werden würde auf eine einsame Insel, wenn es dort aufwachsen muß, ohne daß ein menschlicher Laut an es herandringt, niemals sprechen lernen würde! Daraus geht hervor, daß der Mensch von selber sich das Sprechen nicht heranbildet, wenn es nicht von außen an ihn herankommt.“

    Passage 4
    Über den Verkehr mit den Toten, Düsseldorf, 27. April 1913 (Hörernotizen)
    (S. ca. 318)

    „Und das, was als Empfängnis auftritt, ist, daß der Mensch dann die Kräfte empfängt, die an seinem eigenen Leibe mitarbeiten, namentlich am Kopf und an der allgemeinen Leibesform. Daher müssen wir uns vorstellen, daß von da an am meisten an uns gearbeitet wird in der tieferen Struktur des Kopfes, weniger an Händen und Füßen, auch weniger am Rumpfe, aber am Kopfe gegen den Rumpf zu. Das ziselieren wir aus. Dann setzen wir die Arbeit fort nach der Geburt. Aber wir gliedern erst alles in den Astralleib ein. Wir bereiten die Kopfform astralisch vor. Das geht sogar so weit, daß wir sagen können: zuallerletzt wird in das astralische Vorbild, das sich dann verbindet mit der Leibesform, das geformt, was dann die Schädelform gibt. Die Schädelform ist für jeden Menschen individuell. Das wird zuletzt ausziseliert, was die Gehirnform ist.“

    Passage 5
    Die Umwandlung menschlich-irdischer Kräfte zu Kräften hellseherischer Forschung, Bergen, Zweiter Vortrag, 11. Oktober 1913
    (S. ca. 348)

    „Die Entwickelung des Gehirns ist zwar am lebhaftesten in den ersten Jahren des menschlichen Lebens; da sieht man hellsichtig den Ätherleib und auch den Astralleib am meisten tätig an der Furchung, an der Gliederung des Gehirns. Aber es dauert diese Arbeit an unserem Gehirn verhältnismäßig sehr lange. Und es ist nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, daß der Mensch wirklich — wenn es auch in späteren Jahren langsamer geht — durch die Lebenserfahrung schon immer gescheiter und gescheiter wird.“

    Passage 6
    Die Umwandlung menschlich-irdischer Kräfte zu Kräften hellseherischer Forschung, Bergen, Zweiter Vortrag, 11. Oktober 1913
    (S. ca. 352)

    „Es gibt etwas, zu dem der Mensch sehr viel Kräfte verwenden muß: das ist, daß er sein Leben lang nicht auf allen vieren kriecht, sondern im jugendlichen Lebensalter dazu kommt, sich aufzurichten. Die Kräfte, die den Menschen zum vertikalen Wesen machen, sind Kräfte, die denjenigen, der eingedrungen ist in die geistige Welt, mit ganz besonderer Ehrfurcht erfüllen. Zuzuschauen, wie ein Kind gehen lernt, das schließt für den, der hellsichtige Forschung anstellt, ein wunderbares Mysterium ein. Die Kräfte, die man verwendet, um sich aufzurichten als Kind, die lassen übrig — aber man berücksichtigt dieses Überbleibsel zu wenig —, die lassen übrig diejenigen Kräfte, die einen befähigen, hineinzuschauen in die Welt zwischen Tod und neuer Geburt.“

  • GA 139 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 139: „Das Markus-Evangelium. Ein Zyklus von zehn Vorträgen, gehalten in Basel vom 15. bis 24. September 1912″.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 138 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 138: „Von der Initiation, von Ewigkeit und Augenblick, von Geisteslicht und Lebensdunkel“. Ein Zyklus von sieben Vorträgen und ein Sondervortrag, gehalten in München vom 25. bis 31. August 1912.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 137 – Inhaltsbefund: Aufrichten und Sprechenlernen des Kindes

    Rudolf Steiner, GA 137: „Der Mensch im Lichte von Okkultismus, Theosophie und Philosophie. Zehn Vorträge, gehalten in Kristiania (Oslo) vom 2. bis 12. Juni 1912″. Dornach 1993.

    ─────────────────────────────────────────

    Passage 1
    Neunter Vortrag, Kristiania (Oslo), 11. Juni 1912
    (S. ca. 174)

    „Da haben wir zunächst eine Bewegung, die der Mensch im späteren Leben allerdings wenig mehr ausführt, die aber einmal mit allen Kräften von ihm ausgeführt werden mußte, denn sonst wäre er ein Vierfüßler geblieben, hätte sein ganzes Leben hindurch kriechen müssen. Diejenige Bewegung muß der Mensch ausführen, die ihn von einem kriechenden Kinde zu einem aufrechtgehenden Wesen macht. Der Mensch ist nicht nur seiner Gestalt nach ein aufgerichtetes Wesen; er ist ein Wesen, das sich während des Lebens selber aufrichtet, so daß die erste wichtige innere Bewegung – denn eine innere Bewegung ist das —, die der Mensch ausführt, die Bewegung des Sich-Aufrichtens ist. Also die Aufrichtbewegung ist das erste, was wir ins Auge fassen müssen.

    Die zweite Bewegung innerer Art ist wiederum eine solche, die der Mensch im späteren Leben zwar noch immerzu gebraucht, die er aber sich doch erst als Kind aneignen muß. Es ist die Sprechbewegung, jene Bewegung des inneren Lebens, die ausgeführt werden muß, damit das Wort zustande kommt. Sie müssen sich vorstellen, daß eine Summe innerer Bewegungen notwendig ist, damit das Wort zum Ausdruck gebracht werden kann. Vorher muß der Mensch allerdings noch eine andere Bewegung lernen, die sich mehr verbirgt. Eigentlich lernt er beide Bewegungen gewissermaßen zusammen; im Grunde genommen oftmals die Sprechbewegung früher als die andere Bewegung. Darüber können Sie Genaueres finden in meinem Schriftchen «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft».“

  • GA 136 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 136: „Die geistigen Wesenheiten in den Himmelskörpern und Naturreichen“. Zehn Vorträge, gehalten in Helsingfors (Helsinki) vom 3. bis 14. April 1912, und ein öffentlicher Vortrag, Helsingfors, 12. April 1912. Gesamtausgabe Dornach 1996.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 135 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 135: „Wiederverkörperung und Karma und ihre Bedeutung für die Kultur der Gegenwart“. Fünf Vorträge, Berlin (23., 30. Januar, 5. März 1912) und Stuttgart (20., 21. Februar 1912). Dornach 1989.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 134 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 134: „Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes“. Sechs Vorträge, gehalten in Hannover vom 27. Dezember 1911 bis 1. Januar 1912. Dornach/Schweiz, 1990.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 133 – Inhaltsbefund: Zeitpunkt der Ich-Geburt und früheste Kindheit

    Rudolf Steiner, GA 133: „Der irdische und der kosmische Mensch“. Ein Zyklus von neun Vorträgen, gehalten in Berlin am 23. Oktober 1911 und zwischen dem 19. März und 20. Juni 1912. Dornach 1989 (4. Auflage, Gesamtausgabe).

    ─────────────────────────────────────────

    Passage 1
    Vierter Vortrag: „Die menschlichen Seelenkräfte und ihre Inspiratoren. Kalewala – das Epos der Finnen“, 23. April 1912
    (S. ca. 81)

    „Nun tritt für den einzelnen Menschen das Ich eigentlich ganz unregelmäßig auf, und zwar grandios unregelmäßig. Ich kann heute – in der Zukunft werde ich diese Tatsachen weiter ausführen – nur andeuten, worum es sich dabei handelt. Denken Sie, wie in der regulären Menschenorganisation bis zum siebenten Jahre der physische Leib, bis zum vierzehnten Jahre der Ätherleib sich entwickelt und so weiter. Dann würde innerhalb der Verstandes- oder Gemütsseele – wie Sie nachlesen können in der «Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» – eigentlich erst das Ich regulär eintreten, denn erst dann haben wir in der äußerlichen Organisation das richtige Instrument für das Ich. Nun tritt aber das Ich schon in der allerersten Zeit ein für den Menschen, ganz unabhängig von der äußeren Organisation, in dem Zeitpunkte, bis zu dem man sich später zurückerinnert. Woher kommt das, daß der Mensch, wenn er als äußere Organisation betrachtet wird, sein Ich gebiert zwischen dem achtundzwanzigsten und fünfunddreißigsten Jahre, aber es in Wirklichkeit in frühester Kindheit gebiert?“