Rudolf Steiner, GA 148: „Aus der Akasha-Forschung. Das Fünfte Evangelium. Achtzehn Vorträge, gehalten 1913 und 1914 in verschiedenen Städten“. Dornach/Schweiz, Rudolf Steiner Verlag, 1992 (5. Auflage).
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Passage 1
Stuttgart, Zweiter Vortrag (Notizen), 23. November 1913
(S. ca. 240)
„Es gab einmal ein Menschheitszeitalter, die uralt indische Kultur, wo die Menschen ganz besonders groß waren dadurch, daß das ganze Leben durchglüht war von den kindlich sonnenhaften Kräften des ersten Kindheitsalters. Etwas von diesen Kräften ist heute noch in uns von unserem ersten bis siebenten Lebensjahr.“
Passage 2
München, Erster Vortrag, 8. Dezember 1913
(S. ca. 262)
„Es waren Kräfte, die sonst nur in der Kindheit, zwischen der Geburt und dem siebenten Jahre im Kinde walten, die dann absterben für die Einzelmenschen, damals aber ergossen waren über die gesamten menschlichen Altersstufen. Dadurch, daß ausgebreitet waren über das gesamte menschliche Alter die Kindheitskräfte, dadurch flössen inspirierend, intuitierend diese uralten heiligen göttlichen Wahrheiten hernieder in das menschliche Gemüt. Aber mit dieser ersten Epoche der Menschheit in der nachatlantischen Zeit, die wir als die altindische Kulturepoche bezeichnen, die Jesus von Nazareth seiner Mutter gegenüber verglich mit dem ersten Kindesalter, mit dem Vorübergehen dieser Epoche war auch die Möglichkeit vorübergegangen, die Kräfte der Kindheit bis ins spätere Alter hinauf noch zu bewahren.“
Passage 3
Köln, Erster Vortrag, 17. Dezember 1913
(S. ca. 303)
„Ja, so sagte er, so wie im einzelnen Menschen ein kindliches Alter da ist zwischen der Geburt und dem siebenten Jahr, wo ganz andere geistige Kräfte walten als im späteren Menschenleben, so wirkten geistige Kräfte in dieser urindischen Zeit.“