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GA 150 – Inhaltsbefund: Kindesentwicklung im ersten Jahrsiebent, Zahnwechsel und Gedächtnisbildung

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Rudolf Steiner, GA 150: „Die Welt des Geistes und ihr Hereinragen in das physische Dasein. Das Einwirken der Toten in die Welt der Lebenden“. Zehn Vorträge, gehalten in verschiedenen Städten zwischen dem 12. Januar und 23. Dezember 1913. Dornach, 1973.

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Passage 1
Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
(S. ca. 15)

„Nehmen Sie einmal in die Hand die kleine Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft». Da wird sozusagen gezeigt, wie die Vorgänge am sich entwickelnden Menschen von sieben zu sieben Jahren sind. Da wird gezeigt, daß bis zum siebenten Lebensjahre, bis zum Zahnwechsel, wir es vorzugsweise in der Hauptsache mit der Entwickelung des physischen Leibes zu tun haben, daß wir es zu tun haben im nächsten Zeitraum, vom siebenten bis zum vierzehnten Lebensjahre, bis zur Geschlechtsreife, mit einer Entwickelung des Ätherleibes und so weiter.“

Passage 2
Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
(S. ca. 23)

„Wenn wir in den ersten sieben Jahren des Kindes Verhältnisse herbeiführen, daß es in einer Umgebung lebt, die auf seinen physischen Leib gesundend wirkt, so tun wir unter allen Umständen dem Kinde etwas Gutes.“

Passage 3
Zwei Strömungen innerhalb der fortlaufenden Entwickelung des Menschen sind bei der Erziehung zu berücksichtigen, Augsburg, 14. März 1913
(S. ca. 26)

„Und deshalb wurde gesagt in jener Schrift, daß der richtige Zeitraum für die Erziehung des Gedächtnisses derjenige zwischen dem siebenten und vierzehnten Jahre ist. Im vorhergehenden Zeitraum, da brauchen wir nicht besonders das Gedächtnis systematisch zu erziehen, denn da entwickelt es sich selber, weil da am meisten der Luzifer im Menschen steckt. Da überlassen wir den Menschen sich selber.“