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GA 121 – Inhaltsbefund: Entwicklungsphasen des Kindes bis zum Zahnwechsel im Kontext der Geister der Form

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Rudolf Steiner, GA 121: „Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhange mit der germanisch-nordischen Mythologie“. Ein Zyklus von elf Vorträgen, gehalten in Kristiania (Oslo) vom 7. bis 17. Juni 1910.

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Passage 1
VIERTER VORTRAG, Kristiania (Oslo), 10. Juni 1910
(S. ca. 45)

„Wenn Sie sich an das erinnern, was über die Erziehung des Kindes vom Standpunkte der Geisteswissenschaft gesagt worden ist, so werden Sie sich sagen: Der Mensch entwickelt hauptsächlich zwischen seiner physischen Geburt und dem Zahnwechsel, also bis zum siebenten Jahre hin, den physischen Leib. An der Entwickelung dieses physischen Leibes haben diese Geister der Form gar kein besonderes Interesse, denn diese ist im Grunde genommen eine Wiederholung dessen, was auf dem alten Saturn mit dem Menschen geschah, was sich schon oftmals wiederholt hat, und was sich nach der letzten physischen Geburt bis zum siebenten Lebensjahre vorläufig zum letzten Male in einer besonderen Art wiederholt hat.“