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Autor: wp-editor

  • GA 41–43 – Kurzbefund: Dateien nicht vorhanden

    GA 41, GA 42 und GA 43 sind im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Dateien vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 40 direkt zu GA 44. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 40 – Wahrspruchworte: Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 40 – Wahrspruchworte enthĂ€lt Verse, SprĂŒche, Gebete und Meditationsworte Rudolf Steiners. Der Band umfasst u. a. einen Abschnitt «MĂŒtter und Kinder» mit SegenssprĂŒchen und Kindergebeten sowie einen Geburtstagsvers mit Bezug auf die «Lebensjahre erster Sieben». Diese Texte sind lyrisch-meditative Natur ohne anthroposophische Entwicklungslehre zum ersten Lebensjahr des Menschen. Keine relevanten Inhalte im Sinne der Fragestellung gefunden.

  • GA 39 – Briefe Band II (1890–1925): Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 39 – Briefe Band II (1890–1925) enthĂ€lt ausschließlich persönliche Briefkorrespondenz Rudolf Steiners. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen oder zur anthroposophischen Entwicklungslehre gefunden.

  • GA 38 – Briefe Band I (1881–1890): Kurzbefund zum ersten Lebensjahr

    GA 38 – Briefe Band I (1881–1890) enthĂ€lt ausschließlich persönliche Briefkorrespondenz Rudolf Steiners. Keine relevanten Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen oder zur anthroposophischen Entwicklungslehre gefunden.

  • GA 37 – Kurzbefund: Datei nicht vorhanden

    GA 37 ist im vorliegenden Dateibestand nicht als .txt-Datei vorhanden. Die Nummerierung springt von GA 36 direkt zu GA 38. Eine inhaltliche Analyse war daher nicht möglich.

  • GA 36 – Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart (1921–1925): Befund zum ersten Lebensjahr

    GA 36 – Der Goetheanum-Gedanke inmitten der Kulturkrisis der Gegenwart. Gesammelte AufsĂ€tze 1921–1925 aus der Wochenschrift «Das Goetheanum»

    Befund: Relevante Inhalte zum ersten Lebensjahr des Menschen

    In GA 36 finden sich in den pĂ€dagogischen AufsĂ€tzen zwei einander ergĂ€nzende Passagen, die das Wesen des Kindes von der Geburt bis zum Zahnwechsel – und damit auch das erste Lebensjahr – beschreiben.

    1. Ätherischer Organismus und Nachahmung vor dem Zahnwechsel

    „Man sehe auf das Kind hin. Es entwickelt um das siebente Lebensjahr herum seine zweiten ZĂ€hne. Diese Entwickelung ist nicht das Werk bloß des Zeitabschnittes um das siebente Jahr herum. Sie ist ein Geschehen, das mit der Embryonalentwickelung beginnt und im zweiten Zahnen nur den Abschluß findet. Es waren immer schon KrĂ€fte in dem kindlichen Organismus tĂ€tig, welche auf einer gewissen Stufe der Entwickelung die zweiten ZĂ€hne zur Entwickelung bringen. Diese KrĂ€fte offenbaren sich in dieser Art in den folgenden Lebensabschnitten nicht mehr. Weitere Zahnbildungen finden nicht statt. Aber die entsprechenden KrĂ€fte haben sich nicht verloren; sie wirken weiter; sie haben sich bloß umgewandelt. Sie haben eine Metamorphose durchgemacht.

    Betrachtet man in dieser Art den kindlichen Organismus in seiner Entfaltung, so kommt man darauf, daß die KrĂ€fte, um die es sich da handelt, vor dem Zahnwechsel in dem physischen Organismus tĂ€tig sind. Sie sind untergetaucht in die ErnĂ€hrungs- und Wachstumsprozesse. Sie leben in ungetrennter Einheit mit dem Körperlichen. Um das siebente Lebensjahr herum machen sie sich von dem Körper unabhĂ€ngig. Sie leben als seelische KrĂ€fte weiter. Wir finden sie in dem Ă€lteren Kinde tĂ€tig im FĂŒhlen, im Denken.

    Die Anthroposophie zeigt, wie dem physischen Organismus des Menschen ein Àtherischer eingegliedert ist. Dieser Àtherische Organismus ist bis zum siebenten Lebensjahre in seiner ganzen Ausdehnung im physischen Organismus tÀtig. In diesem Lebensabschnitte wird ein Teil des Àtherischen Organismus frei von der unmittelbaren BetÀtigung am physischen Organismus. Er erlangt eine gewisse SelbstÀndigkeit. Mit dieser wird er auch ein selbstÀndiger, von dem physischen Organismus relativ unabhÀngiger TrÀger des seelischen Lebens.

    Da sich aber das seelische Erleben nur mit Hilfe dieses Ă€therischen Organismus im Erdendasein entfalten kann, so steckt das Seelische vor dem siebenten Lebensjahre ganz in dem Körperlichen darinnen. Soll in diesem Lebensalter Seelisches wirksam werden, so muß die Wirksamkeit körperlich sich offenbaren. Das Kind kann nur mit der Außenwelt in ein VerhĂ€ltnis kommen, wenn dieses VerhĂ€ltnis einen Reiz darstellt, der körperlich sich ausleben kann. Das ist nur dann der Fall, wenn das Kind nachahmt. Vor dem Zahnwechsel ist das Kind ein rein nachahmendes Wesen im umfassendsten Sinne. Seine Erziehung kann nur darinnen bestehen, daß die Menschen seiner Umgebung ihm das vormachen, was es nachahmen soll.“

    2. Das Kind als Sinneswesen – Gehirnbildung und Sprechenlernen

    „Das Kind lebt bis zu dem Zeitabschnitte, in dem es, um das siebente Jahr herum, den Zahnwechsel durchmacht, ganz an seine Umgebung hingegeben. Man möchte sagen, das Kind ist ganz Sinn. Wie das Auge in den Farben lebt, so das ganze Kind in den LebensĂ€ußerungen seiner Umgebung. Jede Geste, jede Bewegung des Vaters, der Mutter wird in entsprechender Art im ganzen Innenorganismus des Kindes miterlebt. – Bis in diesen Zeitabschnitt wird von der menschlichen Wesenheit das Gehirn gestaltet. Und vom Gehirn geht in dieser Lebensepoche alles aus, was dem Organismus sein InnengeprĂ€ge gibt. Und im Gehirn bildet sich in feinster Weise nach, was sich durch die Umgebung als Lebensoffenbarung abspielt. Das Sprechenlernen des Kindes beruht ja ganz darauf.

    Es sind aber nicht bloß die Äußerlichkeiten im Verhalten der Umgebung, die im Kindeswesen weiterschwingen und die dessen Innerem den Charakter aufprĂ€gen, sondern mit den Äußerlichkeiten der seelische und moralische Inhalt. Ein Vater, der sich vor dem Kinde in LebensĂ€ußerungen offenbart, die dem JĂ€hzorn entspringen, wird die Veranlassung dazu, daß bis in die feinsten organischen Gewebestrukturen das Kind die Neigung zum gestenhaften Darleben des JĂ€hzorns aufnimmt. Eine furchtsam, zaghaft sich verhaltende Mutter pflanzt dem Kinde organische Strukturen und Bewegungstendenzen ein, die bewirken, daß dasselbe an seinem Körper ein Werkzeug hat, das dann die Seele im furchtsamen, zaghaften Sinne gebrauchen will.“

  • GA 35 – Philosophie und Anthroposophie (1904–1923): Befund zum ersten Lebensjahr

    GA 35 – Philosophie und Anthroposophie. Gesammelte AufsĂ€tze 1904–1923

    1. Die ersten Lebensjahre: aufrechte Haltung, Sprache, Denken und Erinnerung

    „Die Kindheitszeit von der Geburt bis zu einem gerade fĂŒr die geistige Betrachtungsweise außerordentlich interessanten Abschnitte, bis zum Erwachsen der zweiten ZĂ€hne, ungefĂ€hr also bis zum sechsten oder siebenten Jahre, muß die erste Periode im Lebensrhythmus des Menschen sein, den Geisteswissenschaft betrachtet.

    Diese erste Periode der Entwicklung bildet in dem Menschen unermeßlich vieles aus, so daß einsichtige PĂ€dagogen gesagt haben: Der Mensch lernt von seiner Mutter oder Amme, selbst wenn er ein Weltumsegier wird, in seinen ersten Lebensjahren mehr als von allen Völkern er lernen kann wĂ€hrend seines ganzen ĂŒbrigen Lebens. Von allem andern abgesehen, fĂ€llt in diese Periode die Aneignung der FĂ€higkeit zur aufrechten Haltung, der SprachfĂ€higkeit, der Denk- und ErinnerungsfĂ€higkeit, dann die Arbeit derjenigen inneren KrĂ€fte, welche mit dem Hervorbringen der zweiten ZĂ€hne einen gewissen Abschluß finden. Alle diese EntwickelungsvorgĂ€nge stellen sich nun fĂŒr den Geistesforscher so dar, daß sie ihm als von irdischen KrĂ€ften hervorgebracht erscheinen.“

    2. Zweite Geburt: der Ätherleib wird frei (ab 7. Jahr)

    „Vom Zahnwechsel an beginnt im menschlichen Leben ein zweiter Abschnitt […] So wie sein physischer Leib mit der Geburt ins physische Dasein tritt, so tritt jetzt ein Ă€therischer, ein ĂŒberirdischer Leib ins Dasein.“

    3. Seelenverfassung des Kindes von Geburt bis Zahnwechsel

    „Die Seelenverfassung des Kindes von der Geburt bis zum Zahnwechsel ist fĂŒr eine durch geisteswissenschaftliche Schulung geschĂ€rfte Beobachtung eine ganz andere als die vom Zahnwechsel bis zur Geschlechtsreife.“

    „[D]iejenige, welche die Kindheitserlebnisse von der Geburt bis zum Zahnwechsel durchschauen kann.“

  • GA 34 – Lucifer-Gnosis (1903–1908): Befund zum ersten Lebensjahr

    GA 34 – Lucifer-Gnosis. Grundlegende AufsĂ€tze zur Anthroposophie 1903–1908

    Relevanter Aufsatz: Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft (1907)

    1. Die physische Geburt und die Zeit bis zum Zahnwechsel

    „FĂŒr eine geistige Weltauffassung, wie sie von der Geistesforschung vertreten wird, ist damit wohl der physische Leib geboren, noch nicht aber der Äther- oder Lebensleib. Wie der Mensch bis zu seinem Geburtszeitpunkte von einer physischen MutterhĂŒlle, so ist er bis zur Zeit des Zahnwechsels, also etwa bis zum siebenten Jahre von einer ÄtherhĂŒlle und einer AstralhĂŒlle umgeben.“

    „Mit der physischen Geburt wird der physische Menschenleib der physischen Umgebung der Ă€ußeren Welt ausgesetzt, wĂ€hrend er vorher von der schĂŒtzenden MutterhĂŒlle umgeben war. Was vorher die KrĂ€fte und SĂ€fte der MutterhĂŒlle an ihm getan haben, das mĂŒssen jetzt die KrĂ€fte und Elemente der Ă€ußeren physischen Welt an ihm tun. Bis zum Zahnwechsel im siebenten Jahre hat der Menschenleib eine Aufgabe an sich zu verrichten, die wesentlich verschieden von den Aufgaben aller anderen Lebensepochen ist. Die physischen Organe mĂŒssen in dieser Zeit sich in gewisse Formen bringen; ihre StrukturverhĂ€ltnisse mĂŒssen bestimmte Richtungen und Tendenzen erhalten.“

    „Wie die Natur vor der Geburt die richtige Umgebung fĂŒr den physischen Menschenleib herstellt, so hat der Erzieher nach der Geburt fĂŒr die richtige physische Umgebung zu sorgen. Nur diese richtige physische Umgebung wirkt auf das Kind so, daß seine physischen Organe sich in die richtigen Formen prĂ€gen.“

    2. Nachahmung und Vorbild – die Zauberworte von Geburt bis zum Zahnwechsel

    „Es gibt zwei Zauberworte, welche angeben, wie das Kind in ein VerhĂ€ltnis zu seiner Umgebung tritt. Diese sind: Nachahmung und Vorbild. Der griechische Philosoph Aristoteles hat den Menschen das nachahmendste der Tiere genannt; fĂŒr kein Lebensalter gilt dieser Ausspruch mehr als fĂŒr das kindliche bis zum Zahnwechsel. Was in der physischen Umgebung vorgeht, das ahmt das Kind nach, und im Nachahmen gießen sich seine physischen Organe in die Formen, die ihnen dann bleiben.“

    „Nicht moralische Redensarten, nicht vernĂŒnftige Belehrungen wirken auf das Kind in der angegebenen Richtung, sondern dasjenige, was die Erwachsenen in seiner Umgebung sichtbar vor seinen Augen tun.“

    „[E]in Weltreisender mehr von seiner Amme in den ersten Jahren lernt, als auf allen seinen Weltreisen zusammen. Aber das Kind lernt eben nicht durch Belehrung, sondern durch Nachahmung. Und seine physischen Organe bilden sich ihre Formen durch die Einwirkung der physischen Umgebung.“

    3. Sprechenlernen durch Nachahmung

    „Besonders sollte alles Sprechenlernen im Sinne der Nachahmung in diesen Jahren geschehen. Hörend lernt das Kind am besten sprechen. Alle Regeln und alle kĂŒnstliche Belehrung können nichts Gutes wirken.“

    4. Freude und Liebe als organbildende KrÀfte

    „Freude und Lust sind die KrĂ€fte, welche die physischen Formen der Organe in der richtigsten Art herauslocken.“

    „Heitere Mienen der Erzieher, und vor allem redliche, keine erzwungene Liebe. Solche Liebe, welche die physische Umgebung gleichsam warm durchströmt, brĂŒtet im wahren Sinn des Wortes die Formen der physischen Organe aus.“

    „Wenn die Nachahmung gesunder Vorbilder in solcher AtmosphĂ€re der Liebe möglich ist, dann ist das Kind in seinem richtigen Elemente.“

    5. Erstes Ichbewusstsein in der frĂŒhen Kindheit (Jean Paul-Zitat)

    „Im Laufe der Kindheitsentwicklung tritt im Leben des Menschen ein Augenblick ein, in dem er sich zum ersten Male als ein selbstĂ€ndiges Wesen gegenĂŒber der ganzen anderen Welt fĂŒhlt.“ – Steiner zitiert dazu Jean Paul: „Nie vergess‘ ich die noch keinem Menschen erzĂ€hlte Erscheinung in mir, wo ich bei der Geburt meines Selbstbewußtseins stand […] Als auf einmal das innere Gesicht, ich bin ein Ich, wie ein Blitzstrahl vom Himmel auf mich fuhr und seitdem leuchtend stehen blieb: da hatte mein Ich zum erstenmal sich selber gesehen und auf ewig.“

  • GA 33 – Biographien und biographische Skizzen (1894–1905): Kurzbefund

    GA 33 – Biographien und biographische Skizzen 1894–1905

    Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.

    GA 33 enthĂ€lt biographische AufsĂ€tze ĂŒber Schopenhauer, Jean Paul, Uhland, Wieland u.a. Kein anthroposophischer Lehrstoff zum ersten Lebensjahr.

  • GA 32 – Gesammelte AufsĂ€tze zur Literatur (1884–1902): Kurzbefund

    GA 32 – Gesammelte AufsĂ€tze zur Literatur 1884–1902

    Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.

    GA 32 enthÀlt Steiners literaturkritische AufsÀtze. Kein anthroposophischer Lehrstoff zum ersten Lebensjahr.