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Autor: wp-editor

  • GA 119 – Inhaltsbefund: Kindliche Entwicklung in den ersten Lebensjahren im Kontext wiederholter Erdenleben

    Rudolf Steiner, GA 119: „Makrokosmos und Mikrokosmos. Die große und die kleine Welt. Seelenfragen, Lebensfragen, Geistesfragen“. Ein Zyklus von elf Vorträgen, gehalten in Wien vom 21. bis 31. März 1910, mit einem vorangehenden öffentlichen Vortrag, Wien, 19. März 1910. Dornach: Rudolf Steiner Verlag, 1988.

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    Passage 1
    Öffentlicher Vortrag, Wien, 19. März 1910 – „Der Kreislauf des Menschen durch die Sinnen-, Seelen- und Geisteswelt“
    (S. ca. 33)

    „Denken wir daran, was die Kinder etwa vor wenigen Jahrhunderten in den ersten Lebensjahren in sich aufgenommen haben, und denken wir daran, was sie heute in den ersten Lebensjahren verarbeiten.“

    Passage 2
    Öffentlicher Vortrag, Wien, 19. März 1910 – „Der Kreislauf des Menschen durch die Sinnen-, Seelen- und Geisteswelt“
    (S. ca. 39)

    „Und jetzt sehen wir auch, wie dasjenige, was wir hineingewoben haben in unser Urbild, sich erst nach und nach mit unserem Leben nach der Geburt vereinigt. Denn der kennt das Leben nicht, der da glaubt, daß im Kinde schon alles im Innern liegt, was sich an Fähigkeiten, an Seelenvermögen im Leben ausbildet. Wer das Leben richtig betrachten kann, sieht den Menschen durch die Geburt ins Dasein treten und sieht, wie der Mensch sich selber erst nach und nach im Leben findet, wie der Mensch in den ersten Jahren keineswegs schon vollständig im Innern das hat, was er werden kann.“

  • GA 118 – Inhaltsbefund: Die siebenjährigen Entwicklungsperioden und der Zahnwechsel als Ende der ersten Lebensepoche

    Rudolf Steiner, GA 118: „Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt“. Sechzehn Vorträge, gehalten zwischen dem 25. Januar und 15. Mai 1910 in verschiedenen Städten. Dornach 1984 (1. Auflage 1965).

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    Passage 1
    Innere Evolution und äußere Entwickelungsmöglichkeiten, Pforzheim, 30. Januar 1910
    (S. ca. 56)

    „Sie erinnern sich, daß wir – es ist das zum Beispiel ausgeführt in dem kleinen Schriftchen «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» – in dem einzelnen Menschenleben einzelne Perioden unterscheiden, so die Periode von der physischen Geburt bis ungefähr in das 7. Jahr, in die Zeit des Zahnwechsels hinein, dann vom 7. bis ungefähr in das 14. Jahr, dann wieder ungefähr vom 14. bis zum 21. Lebensjahr, Perioden also, welche von sieben zu sieben Jahren ungefähr verlaufen. Das geht ziemlich regelmäßig, diese Einteilung des Menschenlebens in solche einzelne Zeiträume, in der ersten Hälfte eines normalen Lebens. Unregelmäßig wird diese Einteilung, diese Gliederung in siebenjährige Perioden in der zweiten, in der absteigenden Lebenshälfte. Aus dem Grunde wird das so, weil wir in bezug auf die erste Hälfte unseres Lebens eigentlich diejenigen Gesetze und Tatsachen heute ausleben, die eine Art Wiederholung des regelmäßigen Entwickelungsganges der Menschheit seit Urzeiten her sind, während wir in der zweiten Hälfte unseres Lebens noch nicht etwas ausleben, was in der äußeren Welt schon geschehen ist, sondern was erst in der Zukunft geschehen wird. Es wird daher die zweite Hälfte des Lebens in der Zukunft beim Menschen viel regelmäßiger werden, als sie heute schon ist, immer regelmäßiger und regelmäßiger. Doch das sei nur gesagt, um überhaupt darauf hinzuweisen, daß eine solche regelmäßige Entwickelung im menschlichen Leben stattfindet. Wir wissen, daß es sich so ausdrückt, daß wir sagen können: Bis zum 7.Lebensjahre ist der Mensch noch in einer ätherischen, in einer Ätherhülle, Er wird sozusagen in bezug auf seinen Ätherleib erst mit dem 7. Jahre geboren. In bezug auf seinen astralischen Leib wird er ungefähr mit dem 14. Jahre geboren und so weiter. Das, was wir damit angeben, ist eigentlich eine Strömung der Entwicklung des Menschen, es ist die mehr äußerliche Entwickelungsströmung.“

  • GA 117 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 117: „Die tieferen Geheimnisse des Menschheitswerdens im Lichte der Evangelien“. Zwölf Vorträge, gehalten in Berlin, Stuttgart, Zürich und München vom 11. Oktober bis 26. Dezember 1909. Dornach 1966 (1. Auflage), 1985 (2. Auflage).

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 116 – Inhaltsbefund: Kinderbeobachtung von Geburt an und Wirkung äußerer Einflüsse auf das Nervensystem

    Rudolf Steiner, GA 116: „Der Christus-Impuls und die Entwicklung des Ich-Bewußtseins“. Sieben Vorträge, gehalten in Berlin zwischen dem 25. Oktober 1909 und 8. Mai 1910. Dornach, 1982.

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    Passage 1
    Zweiter Vortrag: „Das Karmagesetz in bezug auf Einzelheiten des Lebens“, Berlin, 22. Dezember 1909
    (S. ca. 43)

    „Während meiner langjährigen Erziehertätigkeit konnte ich nicht nur diejenigen Kinder beobachten, welche mir gerade zur Erziehung anvertraut waren, sondern Sie wissen ja, da kommen bei Gelegenheiten verschiedene Familien zusammen, und dabei lernt man auch andere Kinder kennen, nicht nur Kinder in den verschiedensten Lebensaltern, sondern auch Kinder sozusagen von dem ersten Moment an, wo sie in die Welt treten.
    Es ist jetzt vielleicht fünfundzwanzig bis dreißig Jahre her, da hatte man eine bestimmte Zeitlang in der Medizin – bei der Sie vielleicht auch schon bemerkt haben, wie sie eine von fünf zu fünf Jahren stetig sich ändernde Auffassung hat von dem, was dem Menschen «gesund» ist – eine ganz besondere Anschauung: nämlich die Anschauung, daß es besonders stärkend wäre für schwache Kinder, wenn man ihnen im Alter von drei, vier, fünf Jahren täglich ein tüchtiges Glas Rotwein verabreicht. Ich habe Kinder gesehen, die dieses Glas Rotwein bekommen haben, und auch solche, die es nicht bekommen haben. Ich konnte nun warten mit meinem Beobachten – denn selbstverständlich, die Medizin ist ja zunächst unfehlbar; gegen sie etwas auszusprechen, würde unter den Vorurteilen einer jeweiligen Gegenwart gar nicht viel fruchten -, ich konnte also mit meinen Beobachtungen warten. Die Kinder nun, welche damals von zwei bis fünf Jahren zu ihrer Stärkung täglich ihr Glas Rotwein bekommen haben, sind jetzt jüngere Leute von fünfundzwanzig bis siebenundzwanzig Jahren, und ich habe gefunden – denn ich habe wohl darauf geachtet, denn da erst zeigen sich die Wirkungen einer solchen Anschauung -, ich habe gefunden: alle die Kinder, welche ihren Rotwein bekommen haben, sind «Zappel-Philippe» geworden, ihr astralischer Leib zappelt, und sie können nicht viel mit ihm anfangen, sie wissen nicht, wie sie mit ihrem unwillkürlich sich regenden Seelenleben sich zurechtfinden sollen. Diejenigen dagegen, welche damals «leider», wie man sagte, nicht mit jenem Glas Rotwein gestärkt werden konnten, sind jetzt ganz in sich gefestigte Naturen geworden, die nun nicht so zappelig sind in ihrem astralischen Leib oder in ihrem Nervensystem, wie man es materialistisch ausdrückt.“

  • GA 115 – Inhaltsbefund: Sprachentwicklung und früheste Kindheitserinnerungen

    Rudolf Steiner, GA 115: „Anthroposophie, Psychosophie, Pneumatosophie. Zwölf Vorträge, gehalten in Berlin vom 23. bis 27. Oktober 1909, 1. bis 4. November 1910 und 12. bis 16. Dezember 1911″. Dornach 2001.

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    Passage 1
    Anthroposophie, Erster Vortrag, Berlin, 23. Oktober 1909
    (S. ca. 37)

    „Das Kind lernt sprechen, bevor es urteilen lernt. Das ganze Volk hat eine Sprache; das Urteilen obliegt dem einzelnen Menschen. Was zum Sinne spricht, unterliegt nicht der Seelentätigkeit des einzelnen Menschen. Das Hören kündet einem das innere Erzittern an. Die Wahrnehmung, daß ein Laut dieses oder jenes bedeutet, ist nicht bloßes Hören. Der Sinn, der sich darin als Sinn der Sprache ausdrückt, gibt sich eben einem andern Sinne kund, dem Sprachsinn. Daher kann das Kind lange, bevor es urteilen lernt, sprechen oder Gesprochenes verstehen. Erst an der Sprache lernt es urteilen. Welcher Erzieher ist der Sprachsinn, geradeso wie der Gesichtssinn und der Gehörsinn solche Erzieher sind, während der ersten Lebensjahre!“

    Passage 2
    Anthroposophie, Vierter Vortrag, Berlin, 27. Oktober 1909
    (S. ca. 90)

    „Jeder wird wissen, daß das Kind zuerst sprechen lernt und dann erst Gedanken wahrnehmen. Die Sprache ist die Voraussetzung für das Gedankenwahrnehmen. Warum ist sie das? Aus dem einfachen Grunde, weil der Lautsinn die Voraussetzung ist für den Vorstellungssinn. Sprechen lernt das Kind, weil es hören kann, weil es hinhorchen kann auf das, was der Lautsinn wahrnehmen kann, und das Sprechen selbst ist dann die bloße Nachahmung. Daher werden Sie auch finden, daß das Kind immer Sprachlaute nachahmt, lange bevor es irgend etwas versteht, was schon eine Vorstellung ist.“

    Passage 3
    Psychosophie, Vierter Vortrag, Berlin, 4. November 1910
    (S. ca. 207)

    „Wenn das Ich – in dem Augenblick, wo das Kind zum Selbstbewußtsein kommt, das dadurch entsteht, daß das Ich einschlägt in den Ätherleib – sich innerlich spiegelt, so bedeutet alles seelische Leben von da ab ein Mitspiegeln der Erlebnisse, ein Mitspiegeln der Eindrücke. Daher können Sie sich an nichts erinnern, bevor sich das Ich zum Spiegelapparat gemacht hat. Die allerersten Kindheitseindrücke bleiben außer der Erinnerung.“

  • GA 114 – Inhaltsbefund: Entwicklungsstufen des Menschen – Geburt, Zahnwechsel und die ersten sieben Lebensjahre

    Rudolf Steiner, GA 114: „Das Lukas-Evangelium“. Ein Zyklus von zehn Vorträgen, gehalten in Basel vom 15. bis 26. September 1909. Dornach/Schweiz, 2001 (9. Auflage der Gesamtausgabe).

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    Passage 1
    Dritter Vortrag, Basel, 17. September 1909
    (S. ca. 80)

    „Um das zu begreifen, müssen wir uns kurz in die Erinnerung zurückrufen, was wir aus den anthroposophischen Vorträgen vom Wesen des Menschen kennen. Wir wissen, daß wir in der Geisteswissenschaft mehrere «Geburten» unterscheiden. In dem, was man die physische Geburt nennt, streift der Mensch gleichsam die physische Mutterhülle ab. Mit dem siebenten Jahre streift er die ätherische Hülle ab, welche ihn bis dahin, bis zum Zahnwechsel, ebenso umgibt wie bis zur physischen Geburt die physische Mutterhülle; und mit der Geschlechtsreife, also in unserer heutigen Zeit im vierzehnten, fünfzehnten Jahre, streift der Mensch das ab, was er bis dahin wie eine astralische Hülle hat. Daher wird also des Menschen Ätherleib eigentlich erst mit dem siebenten Jahre als ein freier Leib nach außen geboren, und des Menschen astralischer Leib wird geboren mit der Geschlechtsreife; die äußere astralische Hülle wird dann abgestreift.“

    Passage 2
    Siebenter Vortrag, Basel, 21. September 1909
    (S. ca. 132)

    „Wir wissen, daß die Entwickelung des Menschen im normalen Falle so fortschreitet, daß ein wichtiger Zeitabschnitt in die Zeit vom ersten bis zum siebenten Lebensjahre fällt; ein weiterer wichtiger Abschnitt in der Entwickelung fällt in die Zeit vom siebenten bis ungefähr vierzehnten Jahre, das heißt bis zur Geschlechtsreife; ein weiterer Abschnitt geht vom vierzehnten bis einundzwanzigsten Jahre, dann kommt ein Zeitabschnitt bis zum achtundzwanzigsten und darauf ein weiterer bis zum fünfunddreißigsten Jahre. Diese Zeitabschnitte sind natürlich nicht in pedantischer Weise so aufzufassen, daß etwa ihr Ende immer genau zusammenfällt mit dem Jahresdatum, sondern wir haben jenen wichtigen Übergang in der menschlichen Entwickelung, der ungefähr mit dem Ablaufe des siebenten Jahres bezeichnet wird, in die Zeit des Zahnwechsels zu setzen. Dieser Übergang geht also nicht auf einmal vor sich, sondern allmählich in der Zeit des Zahnwechsels. Ebenso geht alles bei den übrigen Abschnitten allmählich vor sich. Wir wissen nun – genauer ist das dargestellt in der kleinen Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft» -, daß mit dem Ablauf des siebenten Jahres geistig etwas Ähnliches geschieht wie physisch mit dem Verlassen des Mutterleibes: eine Art ätherischer Geburt geht dann vor sich. Mit dem vierzehnten Jahre, mit der Geschlechtsreife, geht eine astralische Geburt vor sich; da wird das frei, was des Menschen Astralleib ist.“

    Passage 3
    Siebenter Vortrag, Basel, 21. September 1909
    (S. ca. 133)

    „Wenn die physische Mutterhülle zurückgestreift wird, so ist das, was jetzt vom Menschen geboren ist, eigentlich nur der physische Leib, so daß das, was in den ersten sieben Lebensjahren frei hervortritt, der physische Leib ist. In den verschiedenen Vorträgen über die Erziehung des Kindes ist betont worden, wie wichtig es für den Erzieher ist, gerade dieses zu wissen.“

  • GA 113 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 113: „Der Orient im Lichte des Okzidents. Die Kinder des Luzifer und die Brüder Christi“. Ein Zyklus von neun Vorträgen, gehalten in München vom 23. bis 31. August 1909, mit einer Betrachtung zur Goethe-Feier am 28. August 1909. Dornach/Schweiz, 1982.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 112 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 112: „Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien, besonders zu dem Lukas-Evangelium“. Ein Zyklus von vierzehn Vorträgen, gehalten in Kassel vom 24. Juni bis 7. Juli 1909. (6. Auflage, Gesamtausgabe Dornach 1984)

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 110 – Kurzbefund: Kein spezifischer Inhalt zum ersten Lebensjahr gefunden

    Rudolf Steiner, GA 110: „Geistige Hierarchien und ihre Widerspiegelung in der physischen Welt. Tierkreis, Planeten, Kosmos“. Zehn Vorträge, gehalten in Düsseldorf vom 12. bis 18. April 1909, und zwei Fragenbeantwortungen. Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz, 7. Auflage 1991.

    Kurzbefund: In dieser GA wurden keine Passagen gefunden, die sich spezifisch auf das erste Lebensjahr eines Menschen beziehen.

  • GA 109 – Inhaltsbefund: Ätherleib-Entwicklung nach der Geburt und Zahnwechsel

    Rudolf Steiner, GA 109: „Das Prinzip der spirituellen Ökonomie im Zusammenhang mit Wiederverkörperungsfragen. Ein Aspekt der geistigen Führung der Menschheit“. Dornach, 2000 (3. Auflage; 1. Auflage 1965).

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    Passage 1
    Die physische Welt als Ausdruck geistiger Wirkungen und Wesen, Fünfter Vortrag, Budapest, 7. Juni 1909
    (S. ca. 207)

    „In der ersten Zeit vor der Geburt kann der Mensch ja nur dadurch leben, daß er allseitig von der Mutterhülle umschlossen ist. Diese physische Mutterhülle, die stößt der Mensch bei der Geburt von sich. Zunächst wird da nur der physische Leib frei, der Ätherleib – das sieht der Hellseher bleibt noch umgeben von einer Äther-Mutterhülle; er bleibt geschützt und behütet davon bis zum Zahnwechsel des physischen Leibes. Das ist ein wichtiger Punkt in der Menschheitsentwickelung, wo die mütterliche Ätherhülle abgestreift wird und eine zweite Geburt stattfindet. Dann, wenn der Ätherleib seine Mutterhülle abgestreift hat, ist der eigene Ätherleib geboren, er wird frei. Damit ist etwas sehr Wichtiges gegeben für die menschliche Entwicklung. Bis zum Zahnwechsel ist noch die Möglichkeit vorhanden, daß die Menschenformen nach dieser oder jener Richtung elastisch bleiben, sich verändern; von dieser Zeit ab vergrößern sie sich nur noch. Im wesentlichen sind mit dem Zahnwechsel die Formen ausgebildet. Das ist wichtig zu wissen. Daher muß alles, was von außen her bildend ist für den physischen Leib, was bleibend an ihm sein soll, sorgfältig berücksichtigt und gebildet werden bis zu dieser Zeit des Zahnwechsels. Nun formt aber auch alles Äußere, was auf den Menschen einwirkt, die feineren Glieder und Organe an ihm, so zum Beispiel das Licht und die Farbe. All das formt den Menschen im wesentlichen bis zum siebenten Jahr. Es ist daher nicht gleichgültig, welche Farbe, welche Umgebung das Kind um sich hat, und was Sie es verrichten lassen. Wenn Sie die Hand nie gebrauchen würden, so würde sie verkümmern. So ist es mit allen Organen. Auch die feineren bilden sich durch Tätigkeit aus. Rot zum Beispiel hat eine andere Wirkung auf die feineren Organe im Menschen, die sich eben ausgestalten, als Blau; und so ist, je nach der Farbe, die das Kind umgibt, die Wirkung verschieden. In der Arbeit bilden sich die Organe aus. Das Auge sieht gewohnheitsmäßig, gewiß, aber was es sieht, wirkt ein auf die ganze menschliche Natur. Es ist nicht einerlei für die Entwickelung des Kindes, ob das Auge Rot oder Blau sieht.“

    Passage 2
    Die Entwickelungsstadien unserer Erde bis zur lemurischen Epoche, Siebenter Vortrag, Budapest, 9. Juni 1909
    (S. ca. 224)

    „Ein Überbleibsel davon, wie damals die Organe da oben im Kopfe waren, ist noch die Stelle oben am Kopfe des Säuglings, die lange sehr weich und offen bleibt.“