GA 31 â Gesammelte AufsĂ€tze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887â1901
Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 31 enthÀlt kulturkritische und zeitgeschichtliche AufsÀtze. Kein anthroposophischer Lehrstoff zum ersten Lebensjahr.
GA 31 â Gesammelte AufsĂ€tze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887â1901
Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 31 enthÀlt kulturkritische und zeitgeschichtliche AufsÀtze. Kein anthroposophischer Lehrstoff zum ersten Lebensjahr.
GA 30 â Methodische Grundlagen der Anthroposophie. Gesammelte AufsĂ€tze 1884â1901
Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 30 enthĂ€lt gesammelte wissenschaftliche und kulturphilosophische AufsĂ€tze. Der einzige Bezug zum Thema Kind ist ein Nachruf auf den Physiologen Wilhelm Preyer, in dem Steiner dessen Werk âDie Seele des Kindes“ wĂŒrdigt â ohne eigene anthroposophische Aussage zum ersten Lebensjahr.
GA 29 â Gesammelte AufsĂ€tze zur Dramaturgie 1889â1900
Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 29 enthÀlt Steiners Theaterkritiken und dramaturgische Essays. Kein anthroposophischer Lehrstoff zum ersten Lebensjahr.
GA 28 â Mein Lebensgang. Eine nicht vollendete Autobiographie (1925)
Kein Befund zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 28 ist Steiners Autobiographie. Der Text enthĂ€lt keine anthroposophischen AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr. Der einzige Hinweis auf frĂŒheste Kindheit ist ein biographisch-narrativer Satz, in dem Steiner berichtet, dass er mit eineinhalb Jahren mit seiner Familie nach Mödling versetzt wurde.
GA 27 â Grundlegendes fĂŒr eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen
Rudolf Steiner und Ita Wegman
Ersterscheinung: Dornach 1925
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 27, das gemeinsame Hauptwerk Steiners und Ita Wegmans zur anthroposophischen Medizin, enthĂ€lt zwei inhaltlich relevante Passagen zur frĂŒhesten Lebensphase des Menschen.
Fundstelle 1 â Das erste menschliche Lebensalter als Formungskraft (Krankheitslehre)
Im Kontext der Krankheitsentstehung beschreibt Steiner, wie physischer und Ă€therischer Leib ursprĂŒnglich durch die TĂ€tigkeit des Astralischen und der Ich-Organisation geformt werden â und wie dieser Vorgang im Laufe der Entwicklung ĂŒbergeben wird:
«Die Gesamtgestaltung des physischen und Ă€therischen Leibes aus der TĂ€tigkeit des Astralischen und der Ich-Organisation sich ergibt; daĂ aber mit zunehmendem Alter die astralische und Ich-TĂ€tigkeit in der physischen und Ă€therischen Organisation weiterlaufen […] das heiĂt, die im ersten menschlichen Lebensalter vom astralischen Leib und der Ich-Organisation besorgt, spĂ€ter aber vom physischen und Ă€therischen Organismus allein ĂŒbernommen werden.»
Erkrankung entsteht demnach, wenn die höheren Wesensglieder (astralischer Leib, Ich-Organisation) in einem spĂ€teren Lebensalter wieder eingreifen mĂŒssen in Aufgaben, die dem «ersten menschlichen Lebensalter» zuzuordnen sind â jene FormungstĂ€tigkeit, die normalerweise mit dem Heranwachsen an den physischen und Ă€therischen Organismus ĂŒbergeben wird.
Fundstelle 2 â Sprache als Ausdruck der Menschennatur in den ersten Lebensjahren (Eurythmie)
Im Kapitel ĂŒber die Eurythmie als Heilmittel heiĂt es:
«Alle Bewegungen beruhen auf der inneren Wesenheit der Menschen-Organisation. Aus dieser flieĂt in den ersten Jahren des menschlichen Lebens die Sprache. So wie sich nun der Laut in der Sprache der Konstitution des Menschen entringt, so können bei einer wirklichen Erkenntnis dieser Konstitution Bewegungen aus dem Menschen und aus den Menschengruppen herausgeholt werden, die eine wirkliche sichtbare Sprache oder ein sichtbarer Gesang sind.»
Die Sprache wird hier als naturhafter Ausdruck der inneren menschlichen Organisation in den ersten Lebensjahren beschrieben â als unbewusster, organisch bedingter Vorgang, dem die Eurythmie als bewusst entwickelte «sichtbare Sprache» entspricht.
GA 26 â Anthroposophische LeitsĂ€tze. Der Erkenntnisweg der Anthroposophie. Das Michael-Mysterium
Erstdruck: Wochenschrift «Was in der Anthroposophischen Gesellschaft vorgeht», Februar 1924 bis April 1925
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 26 enthĂ€lt die wöchentlich herausgegebenen LeitsĂ€tze fĂŒr die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt auf Erkenntnistheorie (Imagination, Inspiration, Intuition), dem Michael-Mysterium und dem kosmischen Zusammenhang der Anthroposophie. ErwĂ€hnungen von «Geburt» beziehen sich ausschlieĂlich auf den gesamten Lebensbogen des Menschen (von der Geburt bzw. EmpfĂ€ngnis bis zum Tode). Das Werk enthĂ€lt keine AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 25 â Drei Schritte der Anthroposophie: Philosophie, Kosmologie, Religion
Zehn Auto-Referate zum Französischen Kurs am Goetheanum, Dornach, September 1922
Ersterscheinung: 1999 (posthum)
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 25 ist eine kosmologisch-spirituelle Schrift ĂŒber die drei Erkenntnisstufen der Anthroposophie (Imagination, Inspiration, Intuition) sowie den Zusammenhang von Mensch, Kosmos und Religion. ErwĂ€hnungen von «Geburt» beziehen sich ausschlieĂlich auf den Lebenslauf des Menschen als Ganzes (von der Geburt bis zum Tode) oder auf den Zugang zum eigenen LebensrĂŒckblick im imaginativen Bewusstsein. Das Werk enthĂ€lt keine AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 24 â AufsĂ€tze ĂŒber die Dreigliederung des sozialen Organismus und zur Zeitlage 1915â1921
Ersterscheinung: Dornach 1982 (gesammelte AufsÀtze)
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 24 enthĂ€lt in zwei pĂ€dagogisch ausgerichteten AufsĂ€tzen AusfĂŒhrungen zur kindlichen Entwicklung, die explizit mit der Geburt einsetzen.
Fundstelle 1 (im Aufsatz ĂŒber die Waldorfschule und die Dreigliederung):
«In der Zeit von der Geburt des Menschen bis zum sechsten oder siebenten Lebensjahre ist der Mensch dazu veranlagt, sich fĂŒr alles, was ihm nĂ€chststehende menschliche Umgebung ist, hinzugeben, und aus dem nachahmenden Instinkt heraus die eigenen werdenden KrĂ€fte zu gestalten. Von diesem Zeitpunkte an wird die Seele offen fĂŒr ein bewuĂtes Hinnehmen dessen, was vom Erzieher und Lehrer auf der Grundlage einer selbstverstĂ€ndlichen AutoritĂ€t auf das Kind wirkt.»
Steiner beschreibt hier die Phase von der Geburt bis zum Zahnwechsel (6./7. Lebensjahr) als jene Periode, in der der Nachahmungstrieb die maĂgebliche Entwicklungskraft ist. Der werdende Mensch gestaltet seine KrĂ€fte, indem er die menschliche Umgebung nachahmt. Erst mit dem Schulalter tritt an die Stelle des reinen Nachahmens das bewusste AutoritĂ€tsverhĂ€ltnis zum Erzieher.
Fundstelle 2 (im Aufsatz ĂŒber Geisteswissenschaft und Erziehungskunst):
«Diese Geisteswissenschaft verfolgt, wie sich der Mensch in seinem Kindes- und Jugendalter entwickelt. Sie zeigt, wie die kindliche Natur von der Geburt bis zum Zahnwechsel so geartet ist, daĂ sie sich aus dem Trieb der Nachahmung entfaltet. Was das Kind sieht, hört usw. erregt in ihm den Trieb, das gleiche zu tun. Wie sich dieser Trieb gestaltet, das untersucht bis ins einzelne die Geisteswissenschaft. Man braucht zu dieser Untersuchung Methoden, die in jedem Punkte das bloĂe Gesetzes-Denken in das kĂŒnstlerische Anschauen hinĂŒberleiten.»
Steiner betont, dass die Geisteswissenschaft (Anthroposophie) die kindliche Entwicklung von der Geburt an bis in ihre Einzelheiten untersucht. Der Nachahmungstrieb in der Periode von der Geburt bis zum Zahnwechsel wird als das prĂ€gende Prinzip der frĂŒhen Kindheit dargestellt. Das Kind ahmt nach, was es in seiner unmittelbaren Umgebung wahrnimmt â ein Vorgang, den Steiner als kĂŒnstlerisch-anschauend zu erfassen fordert, nicht durch abstraktes Gesetzesdenken.
GA 23 â Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft
Ersterscheinung: Dornach 1919
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 23 ist Steiners grundlegendes sozialpolitisches Werk zur Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus (Geistesleben, Rechtsleben, Wirtschaftsleben). ErwĂ€hnungen von Kindern und Erziehung beziehen sich ausschlieĂlich auf Fragen der Bildungspolitik und sozialen Selbstverwaltung. Das Werk enthĂ€lt keine AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr des Menschen.
GA 22 â Goethes Geistesart in ihrer Offenbarung durch seinen Faust und durch das MĂ€rchen von der Schlange und der Lilie
Ersterscheinung: Berlin 1918
Befund zum Thema: Das erste Lebensjahr des Menschen
GA 22 ist eine literarisch-geisteswissenschaftliche Abhandlung ĂŒber Goethes Geistesart, die sich anhand seines Faust und des MĂ€rchens von der Schlange und der Lilie entfaltet. Das Werk enthĂ€lt keine AusfĂŒhrungen zum ersten Lebensjahr des Menschen.